Pädagogik als Waffe

Über die Kritisch-materialistische Pädagogik

Über die Kritisch-materialistische Pädagogik  und wir sie in die Gewerkschaft hineintragen
Wann? Samstag, den 11.05.19 um 14Uhr
Wo? GEW Kreisverband Darmstadt, Gagernstraße 8 64283Darmstadt
Anmeldung bitte an: jungegew_da@gmx.de

 

Eine gekürzte und bearbeitete Fassung des Artikels erscheint in der HLZ 4/2019.

Was tun? Eine Pädagogik für die Arbeiterklasse1Proteste gegen die Neutralisierung der Pädagogik an der TU Darmstadt

Seit Beginn des Wintersemesters 2018/19 regt sich zunehmend Protest unter den Studierenden der TU Darmstadt, angefangen mit den Architekten, die mit einer Widerstandswoche gegen die verheerenden Zustände ihrer Gebäude und die mangelnde Besetzung der Lehrstellen protestierten, indem sie die Lehrveranstaltungen boykottierten und sich über die Lage ihres Instituts informierten. Beendet wurde die Woche durch eine Demonstration mit 600 Studierenden, die lokal auch medial große Aufmerksamkeit erfuhr, wodurch ein kleiner Teil der Studierendenschaft zur Einsicht gelangte, dass es notwendig und vor allem möglich ist, auch ohne Professorentitel als Subjekt aktiv in der Uni aufzutreten. So z.B. bei den Pädagogen, denen angeblich wegen der Überlastung des finanziell und personell ebenfalls schlecht ausgestatteten Instituts von einer externen Evaluationskommission und vom Präsidium vorangetriebene Umstrukturierungen ihres Studienganges drohen, in deren Rahmen der Monobachelor2 Pädagogik ausgesetzt und die inhaltliche Ausrichtung der übrig gebliebenen Professuren immer weiter in Richtung Digitalisierung zugeschnitten werden sollen. Ausgerechnet mit der mittlerweile allgegenwärtigen Digitalisierung möchte man also dem, in der Pädagogik der TU Darmstadt, wie es heißt, aufgrund einer zu breiten inhaltlichen Aufstellung mangelnden Profil, begegnen. Das Profil mangelt dummerweise am meisten dort, wo die wenigsten privaten Drittmittel eingeworben werden können. Und niedrige Drittmitteleinwerbungen bedeuten nach der neuesten marktkonformen Wissenschaftsdefinition schlechte Forschungsleistungen (vgl. Evaluationsbericht S.7). Die erste Professur, die dieser Agenda geopfert werden soll, ist zugleich die letzte, die die kritisch-materialistische Bildungstheorie, die das Wesen der 1967 gegründeten Darmstädter Pädagogik bildet, ansatzweise in Form einer kritischen Pädagogik weiter verfolgt

Um das Aussterben der "Darmstädter Pädagogik" in deren Heimstätte zu verhindern, trugen wir als junge GEW und Teil der Aktionsgruppe „Mut zur Kritik“ gemeinsam mit wissenschaftlichen Hilfskräften und Mitarbeiter*innen, sowie Studierenden anderer Fachbereiche die „Darmstädter Pädagogik“ symbolisch zu Grabe. Mit Bannern, Plakaten und Flugblättern zogen wir lautstark durch die Uni zur Bibliothek wo wir alle Bücher von Gamm und Koneffke, den Begründern der Darmstädter Pädagogik, in einen Sarg packten, um das Aussterben unserer Pädagogik zum Ausdruck zu bringen. Da wir jedoch eine Pädagogik, die die wirkliche Befreiung des Menschen von Lohnarbeit fordert, nicht Aussterben lassen durften, entschlossen wir uns dazu die kritisch materialistische Darmstädter Pädagogik in einem Theaterstück wieder zum Leben zu erwecken. Das Theaterstück führten wir u.a. in der Vorlesung der „Allgemeinen Pädagogik“ auf, um die Erstsemesterstudierenden über die Situation am Institut zu informieren und sie dazu aufzurufen bei dem Protest aktiv mitzuwirken. Auch dem Präsidenten der TU statteten wir einen Besuch ab, der uns darüber belehrte, dass die kritisch-materialistische Pädagogik mit einer Dampfmaschine zu vergleichen sei, deren Zeit nun einmal abgelaufen sei, was gleichbedeutend damit wäre zu fordern die Gewerkschaften sollen den Streik abschaffen, da dieser als Kampfform ja viel zu alt wäre.

Am Ende der Aktion trugen wir die Bücher der Darmstädter Pädagogen in einen Gemeinschaftsraum der Hilfskräfte, um dort eine Bibliothek der kritisch-materialistischen Pädagogik einzurichten und die Studierenden zur Auseinandersetzung mit ihren Institutsgründern zu bewegen und deren Theorie für die Praxis fruchtbar zu machen. Zwei Tage später gelang es dann durch Druck der Studierenden auf das Direktorium, bewaffnet mit Kochtöpfen, Musikinstrumenten und Megafonen und dem Rauch-Haus-Song von Ton-Steine-Scherben die Aussetzung des Monobachelors für mindestens ein Jahr zu verhindern. Doch gewonnen ist der Kampf damit noch lange nicht, denn die inhaltliche Neuausrichtung der Pädagogik steht immer noch bevor. Außerdem ist auch kein Ende der Überlastung am Institut in Sicht, die mit der finanziellen Situation und daher nicht besetzbarer Stellen für wissenschaftliche Hilfskräfte und Mitarbeiter*innen unmittelbar einhergeht.

Vom Scheitern der Bildung zum faschistischen Stadium des Kapitalismus

Die Kommerzialisierung von Bildung, die längst nicht nur die TU Darmstadt betrifft, sondern das gesamte Bildungswesen, ist ein alter Hut. Bereits 2015 ist im Heft 1 „Kritische Pädagogik-Eingriffe und Perspektiven“ von der „Neutralisierung der Pädagogik“ zu lesen, die nicht erst seit gestern und auch nicht nur an unserem Darmstädter Pädagogik Institut vorangetrieben wird. Neutralisierung bedeutet hier u.a., dass Spannungen3 und Konflikte nicht mehr thematisiert werden und die Pädago- gik ihrer Wirksamkeit beraubt wird . Weil es dem Zeitgeist nicht entspricht, werden Grundbegriffe preisgegeben, wobei genau die Begriffe, wie Materialismus, Proletariat, Autonomie, Mündigkeit, Freiheit und Befreiung, Imperialismus und Kapital, doch unsere Taschenlampen sind, um überhaupt eine klare Vorstellung der objektiven Verhältnisse und unserer subjektiven Ziele zu erhalten. Dieser Selbstmord aus Angst vor dem Tod, von dem bei uns allerorts die Rede ist, ist antiaufklärerisch. Auch der Gegenstandsbereich der Politischen Ökonomie, den Daniela Holzer bei einer Koneffke- Tagung im März 2018 an der TUD als den „Bass der Darmstädter Pädagogik“ bezeichnete, liegt vollkommen im Dunkeln. „Die verschiedenen Varianten einer kritischen Erziehungswissenschaft haben dieser Entwicklungstendenz mit den Weg geebnet, indem sie ihr eigenes Forschungsdesign von den gesellschaftlichen Grundkonflikten auf die Felder der Kultur und ästhetischen Erziehung verschoben und das Erkennen gesellschaftlicher Kräfte, Interessen und Auseinandersetzungen ein- trübten“.4 Dies ist vor allem das Resultat einer „feindlichen Übernahme“, d.h. der „Fremdverfü- gung der Großkonzerne“5 über die Wissenschaft der Pädagogik. „Es gibt in der bürgerlichen Gesell- schaft nur einen Wert, dessen Macht alles durchringt: der den Dingen einwohnende Tauschwert, der als Kapital die Bewegung seiner Akkumulation ist“6. Die Wissenschaft wird so zur Ware degradiert und ist vom Standpunkt der Herrschenden „gut aufgestellt“. Entgegen des Postulats der Wertfreiheit von Wissenschaft, die es nicht gibt, ist die Haltung der Wissenschaftler ausschlaggebend dafür, welchen Zweck und welches Ziel die Forschung hat. „In einer Gesellschaft der Lohnsklaverei eine unparteiische Wissenschaft zu erwarten wäre eine ebenso törichte Naivität, wie etwa von den Fabri- kanten Unparteilichkeit zu erwarten in der Frage, ob man nicht den Arbeitern den Lohn erhöhen sollte, indem man den Profit des Kapitals kürzt.“7

Um den Niedergang der Pädagogik, sowie den der Wissenschaft im Allgemeinen, in kapitalistischen Gesellschaften verstehen zu können, bedarf es also einer kritisch-materialistischen Pädagogik. Der Vereinnahmung der Pädagogik durch die Profitinteressen des Kapitals muss außerdem praktisch entgegengewirkt werden – ansonsten verschwindet sie gänzlich aus den bürgerlichen Institutionen. Denn, „dass mit dem Kapitalismus statt der Vernunft das Wertgesetz als Prinzip der zur vollendeten Unvernunft verkehrten Vernunft die bürgerliche8 Gesellschaft beherrscht, sieht die materialistische Pädagogik auch als ein Versagen der Pädagogik“ .

An dem Niedergang der Bildung in der bürgerlichen Gesellschaft hat die Darmstädter Pädagogik jahrzehntelang geforscht, sowohl was die Ursachen, als auch was die Folgen eines solchen Versagens der Pädagogik sind, wobei sie stets von den konkreten materiellen, gesellschaftlichen d.h. ökonomischen Bedingungen ausging. Dass es für Wissenschaft sowie für die Möglichkeit einer demokratischen Gesellschaft unerlässlich ist, dass die Menschen zu mündigen und kritikfähigen Individuen erzogen werden, ist spätestens seit der Aufklärung eine Binsenweisheit. Für Gamm undKoneffke, die ihre Forschungen nach den abscheulichen Verbrechen des deutschen Faschismus auf- nahmen, hieß das, herauszufinden wie die Aufklärung so kläglich scheitern konnte, wobei sie durch das Studium von Marx darauf kamen, das Vernunft, die sich nicht auf die konkreten materiellen Bedingungen bezieht notwendigerweise zur Phrase verkommt und an der Wirklichkeit scheitert. Denn es „ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaft- liches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt“9. Jegliche Theorie rechtfertigt ihre Existenz also nur durch ihre Wirksamkeit für die Praxis. Über das Verhältnis von Vernunft und Faschismus schreibtGamm folgendes:

„Bei der manipulierten Nichtinanspruchnahme der Vernunft handelt es sich [...] um keine neutrale Entscheidung oder um ein sonstiges beliebiges Auswahlverfahren, vielmehr wird damit der Rückfall in die Barbarei eingeleitet, die im deutschen Faschismus die bisher schlimmste Beleidigung des Menschen als Glied der Menschheit zeitigte. Wenn der Faschismus die brutalste Manifestation von Unvernunft und Aberwitz in die Zeitgeschichte eintrug, so bietet der kapitalistische Produktionsprozess die ihm korrespondierende und aus- lösende Szene.“10

Dass der kapitalistische Produktionsprozess nicht den Regeln der Vernunft, sondern denen der Konkurrenz gehorcht, ist nach Gamm und Koneffke die Ursache des Elends. Bedient sich nämlich niemand der eigenen Vernunft, um den herrschenden Verhältnissen kollektiv etwas entgegenzuset- zen, so regiert im Kapitalismus nur noch die allein übrig gebliebene Verwertungslogik des Kapitals, die vor keinem Verbrechen Halt macht, um den Maximalprofit zu sichern. So zeigt Gamm auf, dass man den „Faschismus nicht als eigenständiges und abgegrenztes politisches Phänomen [auffassen darf], sondern als ein Derivat des Kapitalismus, um bürgerliche Herrschaft zu stützen“11. Der Faschismus stellt aber nicht bloß irgendeine andere Form kapitalistischer Herrschaft dar, sondern obendrein noch eine besonders profitable, unter Verhältnissen zugespitzter internationaler Konkur- renz eine notwendige Form, indem er die „Reduktion bzw. die Liquidation der Gewaltenteilung und ihrer Kontrollfunktionen [darstellt] [...], ohne den Produktionsprozess einzuschränken. [Es] [...] kann im Gegenteil gesteigert und die Ware mit geringeren sozialen Reibungsverlusten hergestellt werden, weil die Träger der Arbeitskraft fortan ‚gleichgeschaltet‘ sind und ihre zugestanden Be- dürfnisse sich nicht quer zu den Profitinteressen bewegen können, Lohnkämpfe füglich ausge- schlossen sind. Staat und Kapital werden verschweißt und halten die sperrige Arbeiterschaft nie- der.“12 Da sämtliche politischen Fragen von der Organisation der Produktion des materiellen Lebens ausgehen sollten, sind progressive politische Kämpfe, die sich nicht gegen die kapitalistische Pro- duktionsweise richten, langfristig folgenlos. So gibt man die politische Verantwortung nach den abgeschlossenen Tageskämpfen wieder an die Eigentümer der Produktionsmittel und somit an die Verwertungslogik des Kapitals ab, in der das Subjekt keine Rolle mehr spielt.

Gelänge es eine progressive Bewegung aufzubauen, die ihre sämtlichen politischen Anliegen gegen die Widerstände von Kapital und Staat durchzusetzen und zu behaupten im Stande wäre, käme das einer Vergesellschaftung der Produktionsmittel gleich bzw. wäre nur durch diese möglich. Nur eine kämpfende Arbeiterklasse mit ihren Verbündeten, die sich der Selbstbewegung des Kapitals entge- genstellt, ist in der Lage die Entwicklung zur faschistischen Herrschaftsform der bürgerlichen Gesellschaft zu verhindern und ihre Ursachen auszumerzen. Natürlich ist ein einfacher Vergleich zu dem Faschismus des 20. Jahrhunderts nicht einfach zulässig, aber die weltweite Rechte hat in den letzten Jahren einige große Etappensiege errungen und führt ihre verbrecherische Politik unbeirrt fort. Ein Großteil der Linken legt ihnen hierbei keine Steine in den Weg, eben weil sie historisch so schwach ist, da sie keinen Begriff mehr hat von Geschichte und Ökonomie und den daran geknüpf- ten Möglichkeiten, Gesellschaft zu verändern.

Auch heutige Rechte wehklagen ständig über „die Globalisierung“ oder „die Digitalisierung“, ohne deren Wurzel, die Eigentumsverhältnisse, anzutasten, womit sich eine neue ideologische Querfront auftut. Deshalb werden wir nicht kopflos gegen „die Digitalisierung“ als „das Übel“ vorgehen, son- dern uns an die durch praktische Tätigkeit gewonnene theoretische Einsicht von Karl Marx erin- nern:

„Seit der Einführung der Maschinerie bekämpft der Arbeiter das Arbeitsmittel selbst, die materielle Existenzweise des Kapitals. Er revoltiert gegen diese bestimmte Form des Pro- duktionsmittels als die materielle Grundlage der kapitalistischen Produktionsweise. [...] Die massenhafte Zerstörung von Maschinen [...] bot [...] den Vorwand zu reaktionärsten Gewalt- schritten. Es bedarf Zeit und Erfahrung, bevor der Arbeiter die Maschinerie von ihrer kapita- listischen Anwendung unterscheiden und daher seine Angriffe vom materiellen Produktions- mittel selbst auf dessen gesellschaftliche Exploitationsform übertragen lernt.“13

Fast 200 Jahre sind dafür genug Zeit. All jenen, die meinen man könne fortschrittliche Politik machen, ohne sich wissenschaftlich einen Begriff davon zu machen, wie das überhaupt gehen soll, bzw. welche Bedingungen dafür erfüllt sein müssen, halten wir entgegen, dass Phrasen die Welt nicht ändern können. Und allen, die meinen eine Notwendigkeit für kollektive Praxis gegen den Rechtsruck und andere kapitalistische Dynamiken sei gegenwärtig nicht erkennbar und „so schlimm wird es schon nicht kommen“, stellen wir die Frage, wirst du dafür Sorge tragen?

Über die Dringlichkeit klassenpolitischer Gewerkschaftsarbeit

Nach diesen Überlegungen stellen wir, die Junge GEW Darmstadt, uns die Frage: Wieso ist die materialistische Pädagogik nicht in Gewerkschaften präsent? Wieso gibt es immer weniger Schulungen, in denen der grundlegende Widerspruch von Lohnarbeit und Kapital erläutert wird?

Aus Kämpfen der Arbeiterklasse lernen wir: „Wissen ist Macht“. Gamm und Koneffke haben das Wissen über die Kritik der politischen Ökonomie mit Bildung in einen Zusammenhang gebracht und so den Studierenden die Theorie an die Hand gegeben, um eine wirkmächtige Praxis zu ermög- lichen. So haben Studierende beispielsweise in den 70er Jahren für die Errichtung von studentischen Tutorien gestreikt. Das notwendige Verständnis von politischer Ökonomie zum Begreifen von Gamms Texten erhielten die Studierenden zu dieser Zeit einerseits in den Gewerkschaften (haupt- sächlich in der IG Metall), andererseits in selbstorganisierten Lesezirkeln der verschiedenen Hoch- schulgruppen, die es im Unterschied zu heute verstanden, sich zu organisieren. Nur durch diese ökonomischen Grundkenntnisse konnten die Studierenden die Theorie auch in die Praxis umsetzen.

Worum geht es bei der materialistischen Pädagogik?

Gamm fordert für die Pädagogik „Parteilichkeit als Bildungsprinzip“14, es geht vor allem darum, Partei zu ergreifen für die Arbeiterklasse, denn, so betont Konneffke: „Eine Gesellschaft, die von der Ausbeutung der Lohnarbeitskraft lebt, ist eine Gesellschaft, die die Freiheit, die sie auf der anderen Seite allen garantiert, blockiert. Angemessene Aufklärung heute wäre die über diesen Tatbestand.“15

Wo ist diese Aufklärung in der Gewerkschaft heute?

Dass die bürgerliche Freiheit der Kapitalisten mit der Unfreiheit bzw. Unterdrückung der Arbeiter unmittelbar verbunden ist führt zu der Einsicht, dass Freiheit heute, unter kapitalistischen Produkti- onsverhältnissen nicht möglich ist. Die Befreiung der Menschheit von Lohnarbeit ist somit die Vor- aussetzung für Freiheit. Diese Unterdrückung ist möglich, weil die Produktionsmittel, Betriebe und Maschinen, immer noch in privater Hand sind. Die damit einhergehende vorherrschende Konkur- renz, sowohl unter den Kapitalisten, als auch unter den Arbeitern steht dem Gedanken der Solidari- tät unvereinbar gegenüber. Solidarität ist jedoch das, was die Arbeiterklasse und die Gewerkschaf- ten sich international auf die Fahne schreiben. Es ist an der Zeit, mit diesem Anspruch ernst zu machen!

Deshalb fordern wir als Junge GEW Darmstadt den DGB und alles Einzelgewerkschaften dazu auf, die kritisch materialistische Pädagogik in die Weiterbildungsangebote für Referenten und Teamer verpflichtend aufzunehmen.