GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Mon, 21 Oct 2019 08:44:57 +0200 Mon, 21 Oct 2019 08:44:57 +0200 TYPO3 EXT:news news-327 Wed, 18 Sep 2019 18:12:35 +0200 Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen https://www.gew-suedhessen.de/home/details/327-demokratie-staerken-rechtsextremismus-bekaempfen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=09f45f98b119bcd1fca3cc93a1e3c050 Eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung Die Ausstellung stellt sich den Fragen: Was ist Demokra- tie und wie kann man sie gemeinsam (er)leben? Warum ist das Grundgesetz Grundlage unseres Zusammenle- bens? Und warum ist der Rechtsextremismus so gefähr- lich? Welches Weltbild steckt hinter der rechtsextremen Ideologie? Was ist die Taktik rechtsextremer Parteien? Wie sieht die moderne rechtsextreme Jugendszene aus und was macht sie vermeintlich attraktiv? Wie nutzen Rechtsextreme Musik und Internet für ihre Interessen? Welche Aktivitäten der rechten Szene gibt es in Hessen? Und wie kann man als Demokrat auf rechtsextremisti- sche Äußerungen und Taten reagieren? Und nicht zuletzt: Wie stärkt man durch sein persönliches Engagement die Demokratie?

Auf verschiedenen Tafeln wird dargelegt, wie Demokratie erlebt werden kann. Die Ausstellung möchte zu Zivil- courage gegen eine Normalisierung rechter Einstellun- gen ermuntern.

Weitere Informationen über die Ausstellung finden Sie im Internet: www.fes.de/lnk/hessen-gegen-rechts

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Aktuell
news-326 Wed, 18 Sep 2019 18:09:37 +0200 Politische Bildung an Schulen stärken! https://www.gew-suedhessen.de/home/details/326-politische-bildung-an-schulen-staerken/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dc8cffa6a19a29fd70ae87661e97ccbf Fachtagungen am Donnerstag, 31. Oktober 2019 und Freitag, 1. November 2019 Auftrag der Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler zur Übernahme staatsbürgerlicher Verantwortung zu befähigen. Sie sollen durch individuelles Handeln und durch die Wahrnehmung gemeinsamer Interessen mit anderen zur demokratischen Gestaltung des Staates und zu einer gerechten und freien Gesellschaft beitragen. Diesen hohen Anspruch formuliert das Hessische Schulgesetz als Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule. Gleichwohl haben die Fächer der politischen Bildung in den letzten Jahren bildungspolitisch eher ein Schattendasein geführt. Vorhandene Ressentiments werden mittlerweile von rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Gruppen und Parteien immer vehementer aufgegriffen, verstärkt und gezielt geschürt. Aber auch die akuten globalen Krisen – von abbrennenden Regenwäldern am Amazonas bis zur (Wieder)Aufrüstung mit Nuklearwaffen – zeigen den Bedarf für eine fundierte politische Bildung. Unterdessen haben die Schülerinnen und Schüler mit ihrem nachdrücklichen Engagement für den Klimaschutz aufgezeigt, dass wir es keineswegs mit einer „politikverdrossenen“ Generation zu tun haben. Mit dieser Fachtagung will die GEW Hessen diskutieren, welchen Herausforderungen sich politische Bildung heute stellen muss und einen Beitrag zu deren Stärkung leisten.

Vorgesehener Ablauf, 31. Oktober, Frankfurt

  • 15.30 Uhr    Anmeldung, Ankommen
  • 16.00 Uhr    Begrüßung | Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen
  • 16.15 Uhr    Vortrag und Diskussion: Politische Bildung in Zeiten globaler Verwerfungen 
                        Prof. Dr. Bernd Overwien, Universität Kassel
  • 17.15 Uhr    AG 1 „Die Zukunft tanzt im Heute“.
                        Ein wenig Theorie und viel Praxis Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
                        Michael Schlecht, Umweltlernen in Frankfurt am Main e.V.
                        AG 2 PoWi auf der Höhe der politisch-ökonomischen Probleme
                        Herbert Storn, ehem. Berufsschullehrer, Autor
                        AG 3 Politische Bildung als integriertes Fach
                        Prof. Dr. Wolfgang Sander, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 18.45 Uhr    Zusammenfassung und Ausblick
                        Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen
  • 19.00 Uhr    Ende der Veranstaltung

Vorgesehener Ablauf, 1. November, Kassel

  • 15.30 Uhr     Anmeldung, Ankommen
  • 16.00 Uhr    Begrüßung | Birgit Koch, Vorsitzende GEW Hessen
  • 16.15 Uhr    Vortrag und Diskussion: Politische Bildung in Zeiten der Krise
                        Prof. Dr. David Salomon, Universität Hildesheim
  • 17.15 Uhr    AG 1 Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen
                        Konzepte und praktische Beispiele
                        Dr. Claudia Wucherpfennig, Umweltlernen in Frankfurt  e.V., Goethe-Universität Frankfurt
                        AG 2 Herausforderung Rechtspopulismus 
                        Möglichkeiten der kritischen Auseinandersetzung im Politikunterricht
                        Dr. Andreas Füchter, Studienseminar für Gymnasien Heppenheim
                        AG 3 Politische Bildung als integriertes Fach
                        Prof. Dr. Wolfgang Sander, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 18.45 Uhr    Zusammenfassung und Ausblick | Birgit Koch, Vorsitzende GEW Hessen
  • 19.00 Uhr    Ende der Veranstaltung

Organisatorisches

Zielgruppe
Lehrerinnen und Lehrer, Studierende, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, Interessierte

Tagungsgebühr
10 Euro / 5 Euro für GEW-Mitglieder
Ermäßigt (Studierende und LiV): 5 Euro / 0 Euro für GEW-Mitglieder

Anmeldungen bis 28. Oktober 2019
Bitte Namen, Tag und Ort sowie ggf. Ermäßigung angeben.
E-Mail: geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de
Fax: 069-971293-93

Akkreditierung
Die Anerkennung als Fachtagung ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie beantragt.

Anfahrt Gewerkschaftshaus Frankfurt
Mit dem öffentlichen Personennahverkehr: Das Gewerkschaftshaus ist ab Frankfurt Hauptbahnhof in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.
Mit dem PKW: Kostenpflichtiges Parken ist u.a. möglich im Parkhaus Hotel Intercontinental APCOA, Wilhelm-Leuschner-Straße 43 oder im Parkhaus Baseler Platz, Gutleutsraße 89.

Anfahrt Haus der Kirche Kassel
Mit dem öffentlichen Personennahverkehr: Ab Bahnhof Wilhelmshöhe mit der Straßenbahn der Linie 1 bis zur Haltestelle Hessischer Rundfunk
Mit dem PKW: Anfahrt zum kostenfreien Parkdeck am Haus der Kirche über die Seitenstraße An der Insel 1

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Aktuell
news-325 Wed, 18 Sep 2019 18:00:01 +0200 Haltung statt Zurückhaltung https://www.gew-suedhessen.de/home/details/325-haltung-statt-zurueckhaltung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=62ee98f5d5d15f164bb6793e48c992aa Wie neutral kann, darf oder muss Schule sein? Ein Vortrag von

Prof. Dr. Tim Engartner (Universität Frankfurt/Main)

Dienstag, 24. September 2019,

um 17 Uhr

Geschwister-Scholl-Schule Bensheim

Der GEW-Kreisverband Bergstraße lädt ein zum Vortrag von Prof. Dr. Tim Engartner:

Haltung statt Zurückhaltung:
Wie neutral kann, darf oder muss Schule sein?

Dienstag, 24. September 2019, 17 Uhr, Forum der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim

Latent bedroht war die Demokratie durch Apathie, Extremismus und Populismus schon immer. Nun aber rüttelt die Alternative für Deutschland (AfD) durch ihre parlamentarische Vertretung an den Grundfesten unserer Demokratie. Schülerinnen und Schüler werden an- gehalten, über diverse Internetportale Lehrkräfte anzugeben, die sich im Unterricht negativ über die AfD geäußert haben, da ihnen dies aus Sicht der rechten Partei untersagt sei. Und wenn dann noch hinzukommt, dass nach einer Umfrage im Auftrag der Körber-Stiftung vier von zehn Schülerinnen und Schülern nicht wissen, dass Auschwitz-Birkenau ein Konzentra- tions- und Vernichtungslager war, dann müssen die Alarmglocken auch in den Kultusministe- rien schrillen. Da demokratisches Bewusstsein keine anthropologische Konstante darstellt, sondern Tag für Tag erlernt werden muss, führt an der Aufwertung politischer Bildung an Schulen, Hochschulen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung kein Weg vorbei. Es darf nicht länger nur dann nach ihr gerufen werden, wenn sie als „Feuerwehr“ gesellschaftliche Brandherde wie Politikverdrossenheit, Fremdenfeindlichkeit oder Jugendgewalt bekämpfen soll. Zunächst sollen Gründe, Hindernisse und Perspektiven für den Auf- und Ausbau poli- tischer Bildung skizziert werden, um sie anschließend im Plenum gemeinsam zu diskutie- ren.

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Aktuell
news-324 Wed, 18 Sep 2019 17:35:55 +0200 GEW Hochschulgruppe Darmstadt fordert kostenlose Mobilität durch die Deutsche Bahn für alle https://www.gew-suedhessen.de/home/details/324-gew-hochschulgruppe-darmstadt-fordert-kostenlose-mobilitaet-durch-die-deutsche-bahn-fuer-alle/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a5d599f837d3e7e104f87b1fff01f8fe Bedienstete der Bundeswehr sollen nun ab dem 1. Januar 2020 kostenlos mit den Zügen der Deutschen Bahn fahren. Die GEW Hochschulgruppe Darmstadt fordert, dass alle Menschen kostenlose Mobilität durch die Deutsche Bahn genießen sollten.

Die zu Beginn dieses Jahres durch den CSU-Vorsitzenden Alexander Dobrindt angestoßene Initiative, die Bundeswehr durch kostenlose Zugfahrten in die gesellschaftliche Mitte zu rücken, finden wir sehr bedenklich. Sie signalisiert, dass andere Personengruppen der Gesellschaft nicht sichtbarer gemacht werden sollen.

Auch bei Studierenden, Schüler_innen oder Auszubildenden, die oftmals über ein geringes Einkommen verfügen, sollte der Lernort nicht an der Erreichbarkeit scheitern. Aber auch außerhalb institutioneller Lernorte sollten Menschen die Möglichkeit haben unabhängig mobil sein zu können. Ob mit dem deutschen Pass oder ohne, ob mit einem geregeltem Einkommen oder ohne. Freie Mobilität muss zu einem Menschenrecht anerkannt werden, da weder der Geburtsort, noch der individuelle Lebensweg jemals die individuelle Mobilität einschränken darf. Nur wer uneingeschränkt reisen kann, kann sich einen anderen Wohnort als seinen Lern- und Arbeitsort leisten, seine Freund_innen und Familienangehörigen die weiter weg wohnen ohne finanzielle Einschnitte treffen und kann Kulturangebote außerhalb ihrer_seiner Stadt oder ihres_seines Dorfes wahrnehmen.

Zudem ist der CO²-Verbrauch durch die Nutzung des Zuges geringer als durch das Reisen mit Kreuzschiff, Flugzeug oder dem Auto. Gerade in Zeiten der Klimakrise müssen neue Konzepte für eine nachhaltige Mobilität gestaltet werden. Anreize zu schaffen, sodass Bürger_innen ihre Autos freiwillig stehen lassen, finden wir sinnvoll. Sinnvollerer als die Kosten einer nachhaltigen Mobilität auf Bürger_innen abzuwälzen, wie es derzeit Personen der CDU/CSU vorschlagen. Die Problematik wird auf das Individuum abgewälzt und die Verantwortung den Produktionsbesitzer_innen entzogen. Deshalb begrüßen wir die derzeitigen Proteste im Rahmen der IAA in Frankfurtund dem#GlobalStrike am 20. Septemberund erhoffen uns den nötigen politischen Druck für Veränderungen. Denn es braucht eine radikale Verkehrswende sowie den kostenlosen ÖPNV und Fernverkehr.

GEW Hochschulgruppe Darmstadt Gagernstraße 8 in 64293 Darmstadt

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Aktuell
news-323 Wed, 18 Sep 2019 17:32:45 +0200 Offener Brief an Bundesbildungsministerin Frau Karliczek und die Bildungsminister*innen der Länder vom 18.09.19 https://www.gew-suedhessen.de/home/details/323-offener-brief-an-bundesbildungsministerin-frau-karliczek-und-die-bildungsminister-innen-der-laender-vom-180919/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fd561f0492e36f1c909835a4c2b5d6eb Pädagogen For Future (paedagogenforfuture.org), Teachers For Future Germany (teachers4future.de) Wir fordern die Bundesbildungsministerin Frau Karliczek und die Bildungsministerien der Länder auf, allen Schüler*innen und Lehrer*innen die Teilnahme an der weltweiten Klima-Demo am 20.9.19 zu ermöglichen.

Deutschland hat sich mit dem Pariser Abkommen verpflichtet, Klimaschutzziele einzuhalten, die eine globale Erderhitzung auf deutlich unter 2°C, möglichst nicht mehr als 1,5°C, begrenzen. Deutschland wird die Ziele für 2020 und 2030 sehr wahrscheinlich verfehlen und die aktuelle Klimapolitik steuert auf 3°C Erderhitzung zu.iiiiiiiv

Deutschland ist der größte Emittent von Treibhausgasen in der EU und weltweit an 7.Stelle. Bei den kumulativen CO2-Emissionen seit 1750 liegt Deutschland an 4. Stelle und trägt somit einen erheblichenTeil an „historischer" Verantwortung für die Erderhitzung.v

Aktuelle Berichte des Weltklimarats IPCC und des Weltbiodiversitätsrats IPBES warnen vor einer großen Bedrohung der Artenvielfalt und Ökosysteme sowie dramatisch verschlechterten Lebensbedingungen für Menschen, wenn die Erderhitzung um über 1,5°C steigt und der Mensch weiter ungehindert in die Natur eingreift. Die Wissenschaft fordert „rasche, weitreichende und beispiellose Veränderungen in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft“. vivii

Die UN sowie Organisationen wie Unicef und Amnesty International machen darauf aufmerksam, dass es hierbei um fundamentale Menschenrechte und unsere Zukunft geht. Sie stehen hinter der Jugendbewegung Fridays For Future, die in Deutschland seit über acht Monaten mit Unterstützung der Wissenschaft und Zivilgesellschaft für eine wirksame Klimapolitik protestiert.“.viii ixxxi

Jedoch, über acht Monate Protest haben noch nicht zu sofortigen Maßnahmen der Politik geführt. Daher solidarisiert sich ein breites Bündnis der Zivilgesellschaft aus Kirchen, Gewerkschaften (Ver.di, GEW, IG Metall), Verbänden und Vereinen mit der Jugendbewegung und ruft zur Klima-Demo am 20.9. auf.xii Es ist jetzt notwendig, dass alle Menschen, auch Kolleg*innen an Schulen und alle Schüler*innen die Möglichkeit bekommen, am 20.9. durch Proteste ihre Meinung zu äußern.

In der BPK vom 18.8.19 antwortete das Justizministerium zu den Schulstreiks: „jegliche Sanktionierungsollte fernliegen, Demonstrationen sind unter Gesichtspunkten der Meinungs-, und Versammlungsfreiheit zu sehen und Schulen haben politischen Bildungsauftrag, die politische Debatte zu entscheidenden Themen ist wichtig an Schulen".xiii

Wenn Schüler*innen für Klimagerechtigkeit streiken, öffentlich protestieren, ist dies Teil gelungener Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)xiv und Transformativer Bildung. Sie haben ein komplexes gesellschaftliches Problem verstanden, partizipieren bei der Lösungsfindung, nehmen demokratisch Einfluss, verstehen sich als aktiven Teil der Zivilgesellschaft, als mündige Bürger. Also zeigen Sie, dass sie wichtige Ziele der schulischen Ausbildung erreicht haben und die Bildung erfolgreich war. Schulstreiks als Form des Protests gegen politische Untätigkeit gegen die Klimakrise sind die logische Folge und auch Teil guter BNE. Daher besteht kein Widerspruch zwischen Protest und Unterricht, sondern ein logischer Zusammenhang. Protest gegen Ungerechtigkeit, hier für Klimagerechtigkeit, ist notwendiger Teil einer

aktiven, demokratischen Gesellschaft Die Politik sollte Proteste als Signal der Gesellschaft verstehen, dass sie bereit für einen Wandel ist.

Die New Yorker Schulbehörde hat eine Erlaubnis für streikende Schüler*innen ausgesprochen.xv Viele

Schulen in Deutschland ermöglichen ihren Schüler*innen die Teilnahme, wir wissen aber auch von

Einschüchterungen gegenüber engagierten Lehrerinnen, die als Exkursion zur Demo gehen wollen und

von Drohungen mit Sanktionen gegen engagierte Schüler*innen und Lehrer*innen. Die GEW begrüßt

ein Engagement von Lehrkräften an der Demo, ruft zur Beteiligung auf und erwartet von

Bildungsminister*innen, dass von dienstrechtlichen Maßregelungen gegen Lehrkräfte abgesehenwird.xvi xvii

In Berlin rufen die bildungs- und jugendpolitischen Sprecherinnen der rot-rot-grünen Koalition zum Projekttag am 20.9. an Schulen auf.xviii Sie, Frau Bundesbildungsministerin Karliczek, „begrüßen den Einsatz der Schüler*innen für den Klimaschutz“.xix

Bildungspolitikerinnen machen sich als Verantwortliche für Bildung und Ausbildung der jungen

Generation unglaubwürdig, wenn sie nicht zulassen, dass Pädagog*innen für eine lebenswerte Zukunft ihrer Schüler*innen auf die Straße gehen dürfen. Es sollte ihre größte Motivation sein, gute Lebensbedingungen dieser jungen und folgenden Generationen zu erhalten.

Wir fordern daher die Bundesbildungsministerin und die Bildungsministerien der Länder auf, allen Schüler*innen und Lehrer*innen die Teilnahme an der Klima-Demo 20.9. sanktionslos zu ermöglichen. Wir und viele engagierte Schulleitungen und Kolleg*innen in den Schulen erwarten ein klares positives Signal dazu.

Initiativen Pädagogen For Future xx, Teachers For Future GermanyxxiUnterzeichner*innen:

GEW: LV Niedersachsen, KV Offenbach-Stadt, KV Göttingen, KV Osterode und die Landesfachgruppe Pädagogische, Therapeutische und Technische Fachkräfte, KV Leer (Ostfriesland), GEW Vorstand Kreis Harburg, GEW KV Region Hannover, KV Goslar, KV Cloppenburg, KV Lüchow-Dannenberg.

Margit Stumpp, MdB Sprecherin für Medien- und Bildungspolitik, Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen; Birke Bull-Bischoff (MdB), bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag; Brigitte Freihold, Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE); Nicole Gohlke MdB, hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag; Silke Michels, Sprecherin der BAG Bildungspolitik DIE LINKE; Sigrid Beer, MdL NRW, Sprecherin für Bildung, Petitionen und Religionspolitik, Landtagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen.

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Aktuell
news-322 Fri, 30 Aug 2019 10:32:53 +0200 Schule und Demokratie: fridaysforfuture https://www.gew-suedhessen.de/home/details/322-schule-und-demokratie-fridaysforfuture/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6650bf4f2597e15871c4d346c9a4514b GEW-TV im Offenen Kanal anlässlich des globalen Klimastreiks am 20.9. - Frankfurt 12.00 Uhr Opernplatz

Schule und Demokratie: fridaysforfuture

Julia Endres, Schülervertreterin, und Herbert Storn, Lehrer und Autor, im Gespräch mit Michael Köditz, GEW Offenbach-Stadt

am Donnerstag, 12.9.2019, 18.00 und 22.00 Uhr

Wiederholungen am Freitag, 13.9., 10 und 14 Uhr sowie Samstag, 14.9. und Sonntag, 15.9., jeweils 18 Uhr

Julia Endres, Organisatorin von fridaysforfuture in Offenbach, und Herbert Storn, Autor von „Mit Demokratie ernst machen“, diskutieren mit Michael Köditz über den Politikunterricht, das Klima, die Zukunft unserer Schüler/-innen, ihr Engagement im Rahmen der Freitagsdemos und die Frage, wie demokratisch die Schule ist.

Eine Sendung des Kreisverbands Offenbach-Stadt der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Das GEW-TV-Team für diese Sendung: Dr. Wolfgang Christian, Hildegard Feuchter, Dorothea Fries, Gerda Günther, Christa Rugen, Karl Schywalsky.

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Dauer: 41 Minuten
Zeitliche Verschiebungen um wenige Minuten sind möglich!

Der Offene Kanal Rhein-Main kann im digitalen Kabelnetz von unitymedia auf Programmplatz 391 empfangen werden.

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www.gew-offenbach.de

Online unter vimeo.com/346224265

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Aktuell
news-321 Tue, 27 Aug 2019 15:45:38 +0200 2. Darmstädter "Tour de Schul" https://www.gew-suedhessen.de/home/details/321-2-darmstaedter-tour-de-schul/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=836348df7f1fe881ecd56bc60d6ecc3d Radtour zu "einstürzenden Schulbauten" 31. August 2019 „Tour-Plan“

Ab 11.15 Uhr Sammeln und Aufstellen am Luisenplatz vor der Sparkasse

  • Ausgabe von GEW-Utensilien
  • Montage der GEW-Fahnen
  • auf Wunsch Kennenlernrunde

11.30 Uhr Start:

  • Gehen und schieben (optional in Zweierreihe) bis zur Kuppelkirche St. Ludwig
  • dann Fahrt (in Kleingruppen) u.a. zur Wilhelm-Leuschner-Schule und .... *)

*) Der Streckenplan wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Flyer

Kontakte zur GEW-Darmstadt

Klaus Armbruster
 armbruster@gew-darmstadt.de

Christine Just
 just.christine@t-online.de

Andrea Zeiter
zeit-a@web.de

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Aktuell
news-320 Mon, 19 Aug 2019 08:27:25 +0200 24. Bildungstag https://www.gew-suedhessen.de/home/details/320-24-bildungstag/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e5a71d7db82deac71a2e705cc64fce2c Samstag, 26. Oktober 2019 | Rüsselsheim GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus erstmals erschienen bei https://www.gew-gg-mtk.de/home/details/245-24-bildungstag/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1a5fbbd95dfb57fa3f410131eaed81eb

 

Einführender Vortrag

von Karl W. Hoffmann 1. Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schulgeographen

Fridays-for-Future-Workshop von SchülerInnen und
14 Arbeitsgruppen mit vielfältigen Anregungen für den schulischen Alltag

Eine Anmeldung ist erforderlich: Bitte senden Sie diese ausschließlich per Mail an den GEWKreisverband Groß-Gerau:  bildungstag@gew-gg-mtk.de 
Bitte geben Sie die gewünschte Arbeitsgruppe und eine Zweitwahl an. Sie erhalten eine Bestätigung. Außerdem werden wir Sie benachrichtigen,  wenn die gewünschte Arbeitsgruppe nicht zustande kommt oder bereits ausgebucht ist.
 

Tag der Nachhaltigkeit

Der jährliche Bildungstag der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus ist ein fester Treffpunkt für Pädagoginnenund Pädagogen in Schulen, Kitas und anderen Bildungseinrichtungen, Eltern, Schülerinnen und Schüler und die bildungspolitisch interessierte Öffentlichkeit. Er dient der Fortbildung, dem Austausch und der Vernetzung.
Rekordsommer, Wetterextreme, Dieselskandal und der zweifelhafte Titel der Deutschen als Verpackungsmüllmeister Europas stimmen viele  Menschen nachdenklich. Die Folgen dieser Entwicklungen sind weltweit zu spüren, auch in unserer Region. Noch immer gibt es populistische Stimmen, die den menschengemachten Charakter des Klimawandels bestreiten. Als „Tag der Nachhaltigkeit“ widmet sich der 24. Bildungstag der GEW-Kreisverbände Groß-Gerau und Main-Taunus der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Das insgesamt wenig nachhaltige Verhalten der Konsumgesellschaft wirft Fragen nach globaler Gerechtigkeit auf, nach fairem Umgang mit  wirtschaftlich weniger entwickelten Ländern, nach der Generationengerechtigkeit, die den jungen Menschen eine lebenswerte Umwelt hinterlässt. Die Fridays-for-Future-Bewegung legt eindrucksvoll den Finger in diese Wunde. Deshalb ist es nur konsequent, dass neben 14 anderen  Arbeitsgruppen Schülerinnen und Schüler am Tag der Nachhaltigkeit auch einen Workshop zu ihren Anliegen und Aktionen anbieten.
Als Veranstaltungsort ist die IKS Rüsselsheim mit ihrem Bienenvolk und dem Schulteich als zertifizierte Umweltschule besonders geeignet. Die  Verköstigung wird vom Team der Berufsfachschule der Werner-Heisenberg-Schule Rüsselsheim mit ihren Auszubildenden nachhaltig organisiert

 Unser Referent

Als Referenten konnten wir Karl W. Hoffmann gewinnen. Er ist erster Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schulgeographen, Autor zahlreicher Fachpublikationen, Lehrbeauftragter am Geographischen Institut der Universität Mainz (derzeit ruhend) und Leiter des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Speyer.
Seine Publikationen zur Geographiedidaktik befassen sich unter anderem mit den Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Megacitys,  Entwicklungsländer, Reflexionen zu europäischen Afrikabildern, Armutsbekämpfung durch Vergabe von Mikrokrediten oder Wasserkonflikte  zwischen Tourismus und Landwirtschaft (1). In einer Stellungnahme seines Verbandes vom 3. April 2019 erklärte Karl Hoffmann zur aktuellen  Klimadebatte, „dass sich einzelne Medienberichterstatter und vor allem die Politik offenkundig nicht die Mühe machen, zum Thema Klimawandel  gründlich zu recherchieren, welche wissenschaftlichen und bildungsorientierten Institutionen sich dem Thema Klimawandel seit Jahrzehnten  zuwenden und mit welcher Intensität sie dies tun. (…) Die deutschsprachige Geographie hat in diesem Zusammenhang unzählige Beiträge in  Forschung und Bildung geliefert, die eine sachorientierte, somit differenzierte Betrachtung des Klimawandels ermöglichen (…). Der Ruf, mehr  Klimawandel/Klimaschutz in den Unterricht zu bringen, lenkt von der Untätigkeit der Politik ab. Wie soll man Schülerinnen und Schüler zum Handeln  motivieren, wenn sie gleichzeitig sehen, dass der politische Wille fehlt, die Klimaziele zu erreichen?“
www.erdkunde.com

(1)  www.blogs.unimainz.de/fb09

Geplante Arbeitsgruppen des 24. Bildungstages

AG 1 Das erweiterte Viereck der Nachhaltigkeit – ein Denk- und Arbeitswerkzeug für Schülerinnen und Schüler
Die AG zeigt, dass Nachhaltigkeit als Basiskonzept, als „Grammatik“ des Schulfaches Geographie verstanden werden kann. Basiskonzepte sind  grundlegende und für Lernende nachvollziehbare Erklärungsansätze und Leitideen des fachlichen Denkens, die sich in unterschiedlichen  geographischen Sachverhalten immer wiederfinden lassen. Das Denken in Fachkonzepten wird demzufolge bewusster in das unterrichtliche  Handeln eingebunden. Sind Basiskonzepte etwas Neues? Die Antwort ist eigentlich: Nein, doch bisher wurde den Schülerinnen und Schülern dieses Fachverständnis kaum transparent gemacht. Entlang von Unterrichtsbeispielen soll im Sinn einer vertikalen Anbahnung der Aufbau von tragfähigen Wissensnetzen (im Gegensatz zu „Haben wir nie gemacht“) aufgezeigt und diskutiert werden.
Leitung: Karl W. Hoffmann, 1. Vorsitzender des Verbandes der
Deutschen Schulgeographen


AG 2 Schülerproteste gegen die Klimapolitik
Immer mehr Schülerinnen und Schüler gehen weltweit für mehr Klimaschutz auf die Straße. Ihrer Meinung nach tut die Politik zu wenig. Doch wie hat sich die Bewegung „Fridays for Future“ gegründet und wie ist sie organisiert? Die AG soll Einblicke in die Arbeit der Beteiligten geben,   Hintergründe darstellen und zeigen, wie man selbst eine Fridays-for-Future-Veranstaltung durchführt.
Leitung: Niklas Fitzek, Schulsprecher der  Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim, und Merve Baran,Organisatorin der Fridays-for-Future- Bewegung Rüsselsheim


AG 3 Mehr drin als man denkt – Chemische Trennverfahren mit Lebensmitteln
Die Einheit ist geeignet für den Chemie-Anfangsunterricht oder den Naturwissenschaftsunterricht. Schülerinnen und Schüler werden durch die  chemischen Trennverfahren begleitet und entdecken mit spannenden Experimenten die Inhaltsstoffe in Lebensmitteln. Die Teilnehmerinnen und  Teilnehmer des Workshops haben die Gelegenheit, die Experimente zu erproben und praktische Tipps zum Handling zu erfahren. Martin Einsiedel  ist Autor in der Reihe „Natur und Technik“ des Cornelsen-Verlages.
Leitung: Martin Einsiedel, Alexander-von-Humboldt-Schule Rüsselsheim


AG 4 Naturküche im Herbst – Springkraut und Eicheln
Bei einer Exkursion lernen wir herbstliche Wildkräuter, die Grundlagen der Verarbeitung von Eicheln und pflanzliche Neubürger wie Indisches  Springkraut und Mahonie kennen und verarbeiten sie zu leckeren Gerichten.
Leitung: Peter Becker, Wildkräuter-Werkstatt, Wiesbaden 


AG 5 Nachhaltige Projekte an Schulen
Wie lassen sich Umweltthemen im Unterricht oder in Projekten umsetzen? Schulen, die sich in verschiedenen nachhaltigen Projekten engagieren,  können das hessische Zertifikat „Umweltschule“ erlangen und sich im Sinne der BNE weiterentwickeln. Neben der Gestaltung des Schulgeländes  sind auch Klimaschutz und Ernährung mögliche Themen.
Leitung: Volker Kalbhenn, Heinrich-von-Kleist-Schule Eschborn


AG 6 Vom Wissen zum Tun
Fridays for Future, Rezo, Europawahl...: Junge Menschen in unserem Land fordern, dass endlich gehandelt werden muss, damit das Klima nicht  kippt, aber KEINER macht etwas. Wer muss denn jetzt handeln? Die Politik? Die Unternehmen? Die Gesellschaft? Jeder? Warum klappt das nicht? In diesem Workshop wollen wir die Lücke zwischen Wissen und Handeln erkunden und uns überlegen, was passieren muss, damit die Lücke  geschlossen werden kann. Wie kann man den Mut haben, sich selbst und Menschen in direkter Umgebung dazu zu bringen, etwas zu verändern.  Wie können Projekte angestoßen und wie kann zum Handeln animiert werden? Projekte von Schülerinnen und Schülern werden kurz vorgestellt  und es soll diskutiert werden, welche Rolle Schule dabei spielt.
Leitung: Gabriele Apel, Berufliches Gymnasium der Beruflichen Schulen Groß-Gerau, Schwerpunkt Umwelttechnik/Umweltökonomie


AG 7 Zero Waste: Lernwerkstatt „Plastikfrei“
Plastik ist in aller Munde – nicht nur im übertragenen Sinn … In Form einer Lernwerkstatt werden verschiedene Aspekte unseres Plastikkonsums  aufgegriffen, Alternativen vorgestellt und in die Praxis umgesetzt. Gemeinsam entwickeln wir Ideen, wie das allgegenwärtige Plastik und ein  nachhaltiger Umgang damit in Unterricht und Schulalltag thematisiert werden kann.
Leitung: Kaya Klein, Umweltlernen in Frankfurt e.V.


AG 8 Die ReMida: Vom Verbrauchen zum Gebrauchen
Die ReMida Frankfurt ist eine kreative Recyclingwerkstatt nach dem Konzept der Reggio-Pädagogik. Hier werden Materialien, die in Industrie,  Handwerk und Haushalten „abfallen“, gesammelt und ansprechend präsentiert. Vermeintlich wertlose Dinge laden so als nicht strukturiertes und  bedeutungsoffenes Material kleine und große Menschen zum Staunen und Entdecken, zum Ausprobieren und Gestalten ein. Zudem wird das  Prinzip „Vom Verbrauchen zum Gebrauchen“ praktisch erfahrbar gemacht. Das Konzept der ReMida kann man schlecht erklären - man muss es  selbst ausprobieren! Im Workshop wollen wir Dinge und Materialien aus der ReMida kennen lernen, gemeinsam damit kreativ werden und eigene  praktische Erfahrungen machen.
Leitung: Kirsten Allendorf und Katja Bühring Uhle, Umweltpädagoginnen und Referentinnen für BNE, Verein KreaRe, ReMida Frankfurt

AG 9 Fair-Trade-Mode und -Produkte im Modellunternehmen
Unter dem Namen „StoffweXel“ haben Schülerinnen und Schüler mehrerer Berufsfachschulklassen jahrelang weitgehend eigenverantwortlich einen  realen Laden geführt. Stand zunächst noch fair produzierte Mode im Vordergrund des Sortiments, so wurde dieses im Laufe der Zeit um weitere  nachhaltige Produkte (Schokolade, Kaffee, Tee, Cola…) erweitert. Für diese Arbeit wurde der Schule in Gelnhausen dreimal der UNESCO-Preis für  nachhaltige Bildung verliehen. In dem Workshop will der Initiator Robert Elbe auf die Entstehungsbedingungen des Schülerunternehmens und die  dahintersteckenden pädagogischen Ideen eingehen. Vertiefende Fragen, aber auch eigene Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen zur Sprache kommen.
Leitung: Robert Elbe, StD a. D., Offenbach


AG 10 Personalratsarbeit: Wäre das auch was für mich?
Im Mai 2020 werden in allen Schulen neue Personalräte gewählt: Zeit, sich schon jetzt Gedanken zu machen, wer die Arbeit der Kolleginnen und  Kollegen fortsetzen wird, die nicht mehr kandidieren wollen oder können. Die AG vermittelt Informationen über die Aufgaben des Schulpersonalrats  und erklärt, warum Personalratsarbeit auch Spaß machen kann. Auch Kolleginnen und Kollegen, die bereits einem Personalrat angehören, sind  herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen weiterzugeben und Fragen aus der aktuellen Arbeit einzubringen.
Leitung: Harald Freiling, Kreisvorsitzender und Rechtsberater des GEW-Kreisverbands Groß-Gerau


AG 11 Die Kommunikation mit mobilen digitalen Geräten in der Grundschule
Grundschulkinder verbringen heute bereits einen großen Teil ihrer Freizeit selbstständig mit Smartphone, Tablet und Spielkonsolen. Die Mehrzahl  bisheriger pädagogischer Angebote ist auf Jugendliche zugeschnitten und passt nur bedingt auf die Bedürfnisse von Kindern. Der  Medienwissenschaftler Jörg Astheimer arbeitet mit Grundschulen in unserer Region und gibt Empfehlungen zur Vermittlung eines sicheren und  sorgsamen Umgangs mit digitalen Medien im Unterricht und für die Elternarbeit (Infos unter: www.sixdegrees-media.de).
Leitung: Dr. Jörg Astheimer, Medienwissenschaftler, Dipl.-Soziologe


AG 12 Rhythmus mit Eimer, Flasche und Co
Gemeinsames Tun steht im Vordergrund, für die Schüler und Schülerinnen im Unterricht, aber auch für den Workshop beim Bildungstag.  Verschiedene „Rhythmusinstrumente“ kommen zum Einsatz. Es werden Möglichkeiten der Hinführung aufgezeigt, Übungsformen erklärt und  kleinere Stücke erarbeitet. Alle Aktivitäten sind in der Grundschule inhaltlich erprobt.
Leitung: Tine Böhnke, Musiklehrerin, Waldenser Schule Mörfelden-Walldorf

AG 13 Meditieren
Bis auf die (kurzen) Gesprächsrunden werden wir diesen Workshop im Schweigen verbringen. Die Meditation, wie wir sie üben werden, ist  methodisch mit der Vipassana-Meditation verwandt. Sie hilft uns in einer achtsamen, gelassenen und liebevollen Haltung bei uns selbst, mit all dem,  was gerade da ist, anzukommen und zu verweilen. Die Stille, in der wir überwiegend während dieses Workshops verweilen, trägt dazu bei,  die erreichte Sammlung zu halten und zu vertiefen. Der Workshop beinhaltet Sitzmeditation (mit Anleitung), Gehmeditation, gemeinsames,  achtsames Mittagessen im Schweigen (falls möglich), Information über Meditation und Austausch auch über die Möglichkeiten, diese mit dem  (Schul-)Alltag zu verbinden. Bitte bequeme Kleidung mitbringen!
Leitung: Nils Dräger, Graf-Stauffenberg-Gymnasium Flörsheim


AG 14 Zu hoch, zu tief, zu leise?
Viele Faktoren führen dazu, dass wir im Alltag nicht die Durchsetzungskraft haben, die wir möchten. Das fehlende Bewusstsein für die eigene  Stimme, die dadurch auftretenden Blockaden in Stresssituationen (zitternde Stimme, mangelnde Verständlichkeit) und der damit verbundene Verlust  der Glaubwürdigkeit führen oft dazu, dass der erwartete Erfolg im Beruf oder im privaten Bereich ausbleibt. „Lassen Sie sich stimmen“ und  erfahren Sie, welche neuen Möglichkeiten ein Sprechtraining eröffnet! Julia Breckheimer entwickelte nach ihrem Studium im Bereich Schauspiel und  Gesang an der Universität der Künste Berlin ein Konzept, das die Stimme, den Ausdruck und die Präsenz zu einer Einheit werden und sich individuell und ganzkörperbezogen erfahren lässt.
Leitung: Julia Breckheimer, Trainerin für Firmen und Schulen im Rhein-Main-Gebiet, aktiv als Sprecherin, Schauspielerin und Stimmtherapeutin


AG 15 Drucken
In diesem Workshop experimentieren wir mit verschiedenen Drucktechniken und lassen unserer Kreativität freien Lauf. Von Tapedruck über  Monotypien und Materialdrucken bis zu Radierungen auf Rhenolan oder Tetrapack, alles kann ausprobiert und auch kombiniert werden. Wir  arbeiten mit wasserlöslichen Farben. Neugierige Anfänger sowie schon Druckerfahrene, alle sind willkommen!
Leitung: Veronika Weingärtner, Künstlerin, Mainz

Tagungsablauf

ab 9 Uhr      Beginn mit einem gemeinsamen Frühstück
10 Uhr         Begrüßung und Vortrag Karl W. Hoffmann: Das Konzept der Nachhaltigkeit als Grundlage und Reflexionsrahmen schulischen Lernens
11.30 bis 15 Uhr     Workshops mit integrierter Mittagspause
15 Uhr bis 16 Uhr   Erfahrungsaustausch und Gespräche bei Kaffee und Kuchen


Eine Anmeldung ist erforderlich:
Bitte senden Sie diese ausschließlich per Mail an den GEWKreisverband Groß-Gerau:
bildungstag@gew-gg-mtk.de 
Bitte geben Sie die gewünschte Arbeitsgruppe und eine Zweitwahl an. Sie erhalten eine Bestätigung. Außerdem werden wir Sie benachrichtigen,  wenn die gewünschte Arbeitsgruppe nicht zustande kommt oder bereits ausgebucht ist.


Kinderbetreuung
Ab 9.30 Uhr wird eine Kinderbetreuung angeboten. Wenn Sie diese wünschen, geben Sie dies bitte mit dem Alter des Kindes bei Ihrer Anmeldung  an.


Teilnahmegebühr
Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro bzw. 5 Euro für GEWMitglieder. Kaffee sowie Frühstück und Mittagessen sind eingeschlossen. Schülerinnen,  Schüler und Studierende sind frei.


Akkreditierung
Der Bildungstag ist durch das Hessische Kultusministerium unter der Angebotsnummer LA 01996640 als Fortbildungsveranstaltung für hessische  Lehrkräfte akkreditiert (1 Fortbildungstag).


Anfahrt
Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim
Eingang: Evreuxring 25.


Öffentliche Verkehrsmittel:
von Frankfurt S8 und S9, von Wiesbaden S9 oder von Mainz S8 zunächst bis Rüsselsheim Bahnhof, dann mit den Buslinien 41,42 und 52 bis zur  Haltestelle Kant-Gymnasium

Anfahrt mit dem Pkw:
Über die A60 (Abfahrt Rüsselsheim-Königstädten), über Adam- Opel-Straße Richtung Innenstadt, Großsporthalle oder von MZ/WI über die B43, dann Kurt-Schumacher-Ring bis Evreuxring;
Parkmöglichkeiten: vor der Großsporthalle und in der Maxvon- Laue-Straße (nördliche Parallelstraße)


Das vollständige Programm finden Sie in den Programmflyern, die unmittelbar nach den Sommerferien in allen Schulen ausliegen.

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Aktuell
news-319 Tue, 13 Aug 2019 16:35:46 +0200 Einfluss rechter Gruppierungen auf Mädchen und Frauen https://www.gew-suedhessen.de/home/details/319-einfluss-rechter-gruppierungen-auf-maedchen-und-frauen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cb9ad60fe9b3008109e673cbe3cbcddd Fachtagung der PG Frauen 17. September 2019, Frankfurt Frauen, Frauenrechte und rechte Gruppierungen

Dienstag, 17. September 2019
10 bis 16 Uhr | DGB-Haus Frankfurt | Wilhelm-Leuschner-Str. 69–77, 60329 Frankfurt
Wilhelm-Leuschner-Saal

Rechte Gruppierungen sind überall in Europa auf dem Vormarsch. Dass sich bestimmte Männer und Jugendliche von rechtsnationalen Ideen angezogen fühlen können, kann sich frau vielleicht noch mit den Männlichkeitsbildern innerhalb dieser Gruppierungen erklären.

Dass rechtes Gedankengut auch unter Frauen und Mädchen Verbreitung findet, wird jedoch oft nicht wahrgenommen, da sie meist nicht so offen auftreten wie Männer und ein eher angepasstes Verhalten zeigen.

Wodurch aber werden Frauen und junge Mädchen von rechten Vereinigungen und Parteien wie der AfD angezogen?
Welche Mechanismen werden hier eingesetzt und warum und wie wirken sie auf Frauen?
Warum schreckt sie das antifeministische, antidemokratische Frauenbild, das diese Gruppierungen verbreiten, nicht ab?
Welchen Herausforderungen muss sich die Schule im Hinblick auf die politische Entwicklung von Mädchen stellen?

Diese und andere Fragen zur Attraktivität von rechtem Gedankengut auf Frauen und Mädchen möchten wir in der Fachtagung untersuchen und diskutieren.

Referate und Diskussion

Der Soziologe und Publizist Andreas Kemper, der schon lange in diesem Bereich forscht, wird ein Referat zur „Attraktivität rechter Gruppierungen auf Frauen“ halten. Er wird anschaulich rechte Strömungen innerhalb der AfD vorstellen und Mechanismen und Plattformen der Einflussnahme auf Frauen verdeutlichen.

Ina Pallinger promoviert am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg im Forschungsschwerpunkt Gender und Rechtsextremismus. Sie wird  in einem weiteren Referat die hessische und schulische Perspektive durch das Thema „Rechte Lebenswelten in Hessen – Attraktionsmomente und Involviertheit von Frauen und Mädchen“ in den Fokus nehmen. Sie hat Politik und Deutsch für das Lehramt studiert und ist Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus.

Geplanter Ablauf

  • 10.00 Uhr Ankommen und Anmeldung
  • 10.30 Uhr Begrüßung durch Birgit Koch, Vorsitzende GEW Hessen
  • 10.45 Uhr Vortrag Andreas Kemper „Die Attraktivität rechter Gruppierungen für Frauen“ mit anschließender Diskussion
  • 12.45 Uhr    Mittagspause
  • 13.45 Uhr  Referat Ina Pallinger „Rechte Lebenswelten in Hessen – Attraktionsmomente und Involviertheit von Mädchen und Frauen“ mit anschließender Diskussion
  • 16.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Organisatorisches

Teilnahmebeitrag
5 Euro für GEW-Mitglieder
10 Euro für Nichtmitglieder
kostenfrei für Studierende/Schülerinnen und Schüler

Anmeldung bis 5. September 2019
Barbara Lösel | Michelle Paulus
 069–971293–11
geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Vor- und Nachnamen sowie Telefon oder E-Mail-Adresse an und ob Sie GEW-Mitglied sind. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie eine Kinderbetreuung brauchen.

Akkreditierung

Die Anerkennung als Fachtagung bei der hessischen Lehrkräfteakademie ist beantragt.

Bild: Istock_adobe Avanne Troar

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Aktuell
news-318 Sun, 23 Jun 2019 14:10:46 +0200 Fachgespräch Inklusion https://www.gew-suedhessen.de/home/details/318-fachgespraech-inklusion/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4bda1b91359b275ca43ab7c75a6b7867 Vertreter aus sieben südhessischen Kreisverbänden trafen sich am 13.5. zum ersten Fachgespräch Inklusion in der Geschäftsstelle des Bezirksverbandes Südhessen. Unter dem Titel „Wie hältst du es mit der Inklusion, GEW?“ diskutierten die Teilnehmer*innen über den Umgang mit dem oft als Widerspruch wahrgenommenen Spannungsfeld zwischen pädagogischem, demokratischem und sozialem Auftrag der GEW einerseits und den Perspektiven für die Identifikation mit dem eigenen Arbeitsplatz und dem Abbau der Arbeitsbelastung andererseits. In dieser ersten Auflage, an der Vertreter fast aller Schulformen teilnahmen, standen besonders Aspekte der Entlastung innerhalb des Systems und die Rolle der Lehrkräfte in Regelschulen und BFZ im Vordergrund. Im Austausch wurde nicht nur deutlich, wie unterschiedlich Inklusion in den verschiedenen Kreisen und Schulformen gestaltet wird. Die Schilderungen der Bedürfnisse der einzelnen Akteure schärfte gleichzeitig den Blick für die Komplexität der Realitäten multiprofessioneller Teams an Regelschulen. Einigkeit herrschte darüber, dass es auf lange Sicht zu einer Verortung zumindest der großen Mehrzahl der Förderschullehrkräfte an der Regelschule kommen wird und kommen muss. Dies ist mittelfristig unter den momentanen Bedingungen allerdings nicht realistisch. Die Bedenken der BFZ-Lehrkräfte, unter den momentanen Bedingungen an eine Regelschule versetzt zu werden, konnten von den Teilnehmenden gut nachvollzogen werden. Gleichzeitig jedoch muss für Lehrkräfte an Regelschulen eine Verlässlichkeit beim Einsatz der BFZ-Lehrkräfte bestehen. In diesem Zusammenhang sprachen sich die Teilnehmer*innen gegen Zwangsversetzungen und Vereinzelung von BFZ-Lehrkräften an Regelschulen aus, betonten jedoch, dass es die Möglichkeit der Einstellung von Förderschullehrkräften an Regelschulen geben sollte. Die Regelschule kann in hohem Maße von der Sachkompetenz und dem anderen Blick der Förderschulkolleg*innen profitieren. Dazu jedoch müssen sich diese in das Regelschulsystem einbringen können (Mitbestimmung und Mitgestaltung z.B. in den GeKo), ohne dass dies on top geschieht. Auf der anderen Seite muss es für Förderschullehrkräfte ein System professioneller Rückkopplung geben, nicht nur zur Wahrung der Fachlichkeit, sondern auch, um gemeinsame Interessen artikulieren zu können. Um einen Einsatz in beiden Systemen zu ermöglichen, ohne zwischen ihnen zerrieben zu werden, bedarf es klarer Vereinbarung über die Rolle der Förderschullehrkraft an der Regelschule und innerhalb des Systems professioneller Rückkopplung in Hinblick auf Arbeitszeit und Arbeitsverdichtung. 

Einmütigkeit herrschte unter den Teilnehmenden, dass die Kooperation innerhalb von multiprofessionellen Teams nur funktionieren kann, wenn hierfür Deputate bereitgestellt werden. Hierzu sollte unter anderem ein Teil der ISB-Verwaltungsressourcen verwendet werden. Um dem eklatanten Mangel an Lehrkräften zu begegnen und um sicherzustellen, dass die Ressourcen für den Inklusiven Unterricht auch tatsächlich bei den Schüler*innen ankommen, hielten es die Teilnehmenden auch für angebracht, dass, sollten Stellen für Förderschullehrkräfte nicht besetzt werden können, eine Einstellung an der Regelschule ermöglicht wird. 

Bisher gibt es kaum Möglichkeiten, mit Kolleg*innen verschiedener Schulformen über die Grenzen des eigenen KV hinweg in einen offenen Austausch zu kommen. Dieser aber ist notwendig, um als Gewerkschaft den Blick für die Arbeitsbedingungen und die sich daraus entwickelnden Bedürfnisse in ihrer Gesamtheit zu schärfen. Und dies ist unabdingbar, möchte die GEW weiterhin den Anspruch aufrechterhalten, alle im Bereich Bildung und Wissenschaft arbeitende Professionen zu vertreten. Die Organisatoren würden sich sehr freuen, wenn dieses Format Schule machte und Kreisverbände zum Beispiel im Rahmen einer Fortbildung BFZ-Personalräte mit denen der dort verorteten Regelschulen an einen Tisch bringen würden.

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Aktuell