GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Sun, 20 Sep 2020 22:28:06 +0200 Sun, 20 Sep 2020 22:28:06 +0200 TYPO3 EXT:news news-369 Tue, 15 Sep 2020 15:14:38 +0200 Fridays for Future https://www.gew-suedhessen.de/home/details/369-fridays-for-future/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=45a62fd59e8fbd0191c5c9dad6df9f14 P R E S S E M I T T E I L U N G Globaler Klimastreik am 25.09. Globaler Klimastreik
Die Obergrenze von 1,5 Grad Erderwärmung ist bald erreicht – derzeit liegt die Welt bei 1,1 Grad. Ein neuer UN-Bericht bestätigt, was längst klar ist: Es wird heißer und gefährlicher. Die Politik sieht weiterhin nur zu, wie die Erde aus den Fugen gerät. Deshalb ruft Fridays for Future am 25. September erneut zum globalen Klimastreik auf. Auch die Wiesbadener Ortsgruppe beteiligt sich mit einer Demonstration am weltweiten Streik. Um 12.00 Uhr startet eine dreißigminütige Kundgebung mit Musik und Reden am Schlossplatz – ab 11.45 Uhr spielt bereits die Band TIL. Ab 12.30 Uhr zieht ein Demonstrationszug durch die Stadt, der eine Zwischenkundgebung abhält und sein Ende am Hauptbahnhof findet. Von dort aus besteht die Möglichkeit, mit der Bahn nach Mainz zu fahren und sich dem dortigen Streik anzuschließen.

Wer rettet die Welt?

Laut einer UN- Studie hat die CO2-Konzentration in der Atmosphäre das höchste Niveau seit drei Millionen Jahren erreicht – und sie steigt weiterhin. „Mit einem derartigen Ausstoß von Treibhausgasen sind wir definitiv nicht auf Kurs zur Erreichung der Pariser Klimaziele – eher umgekehrt. Das Klimaabkommen säuft gerade in den ansteigenden Meeren ab und die Politiker schauen aus ihren Luxusyachten dabei zu, wie die Armen ertrinken“, kritisiert Joelle Sander, Pressesprecherin. Um die Erwärmung bis 2100 bei 1,5 Grad zu stoppen, müssten die Emissionen im kommenden Jahrzehnt jedes Jahr um sieben Prozent sinken. Wir müssten also zehnmal das schaffen, was im Krisenjahr 2020 erwartet wird.

Ungerechte Klimakrise

Dass innerhalb der nächsten fünf Jahre eines der Länder im globalen Mittel die 1,5 Grad – Marke erreicht, liegt auf der Hand. Forscher machen rund 31 Staaten aus, die von der Klimakatastrophe ernsthaft bedroht sind – die meisten davon sind Entwicklungsländer des globalen Südens. „Es kann nicht sein, dass die Menschen unter dem Klimawandel leiden müssen, die ihn am wenigsten verursacht haben. Klimaschutz muss also gerecht sein – denn die Klimakrise ist es nicht“, folgert Johanna Domay, Aktivistin. Die Folgen kennen wir alle: Stürme, Fluten, Hitzewellen und Dürren werden häufiger, Lebensräume von Pflanzen, Tieren und Menschen werden zerstört.

Appell

Daher fordert Fridays for Future Wiesbaden alle Wiesbadener:innen dazu auf, sich am 25. September am globalen Klimastreik zu beteiligen. Es gilt, gemeinsam und aktiv für eine lebenswerte Zukunft zu kämpfen – denn die Politik tut es nicht.

Pressesprecherin

Joelle Sander
Mail: joelle.s@fridaysforfuturewi.de
Tel.: +4915223161344

Die Demonstration wird selbstverständlich unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen durchgeführt. Daher bitten wir alle Teilnehmer:innen, einen Mund-Nasen-Schutz mit sich zu führen und einen Mindestabstand von
1,5 Metern zu bewahren.

]]>
Aktuell
news-368 Thu, 10 Sep 2020 18:05:13 +0200 Schulbauten 2020 https://www.gew-suedhessen.de/home/details/368-schulbauten-2020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=57c8923ebccf592f86ac6d6307af1567 GEW und DGB fordern trotz Corona-Krise weiterhin verstärkte Investitionen in hessische Schulgebäude Das Wichtigste in Kürze

1. Investitions- und Unterhaltungsausgaben für Schulbauten weisen auf der Ebene der Städte und Landkreise in Hessen in der langen Frist (1992-2018) große Unterschiede auf. Die Spannweite der durchschnittlichen jährlichen realen Ausgaben pro Schülerin/Schüler liegt zwischen 267 Euro in Kassel und 1.444 Euro im Hochtaunuskreis. [Tabelle im Anhang]

2. Je größer aktuell der Anteil der Steuerpflichtigen mit hohen Einkommen (Bruttoeinkünfte über 125.000 Euro) in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ist, desto höher sind in der Tendenz die Investitions- und Unterhaltungsausgaben für Schulgebäude ausgefallen. Je größer der Anteil der Geringverdienerinnen und Geringverdiener (Bruttoeinkünfte bis 15.000 Euro) in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ist, desto weniger Mittel sind tendenziell für Investitions- und Unterhaltungsausgaben verwendet worden.

3. Die Investitionen im Bereich der Schulgebäude haben sich zuletzt vielerorts belebt, zum Beispiel in den Landkreisen Gießen und Groß-Gerau sowie in der Stadt Frankfurt [Abbildungen im Anhang]. Insgesamt ist in Hessen ein positiver Trend auszumachen, wenn auch nicht in allen Landkreisen und kreisfreien Städten. Aufgrund der Einnahmeeinbrüche durch die Corona-Krise ist ein Rückgang bei den Investitionsausgaben zu befürchten – dies wäre angesichts des bestehenden großen Investitionsrückstands im Schulbereich fatal.

4. Werden die Ausgaben für Schulgebäude der Bundesländer für Investitionen, Unterhaltung sowie Mieten und Pachten je Schülerin/Schüler miteinander verglichen, dann fallen auch hier in der langen Frist erhebliche Unterschiede auf – wobei diese insbesondere nach der Weltwirtschaftskrise deutlich zugenommen haben. Ganz besonders hoch fallen seit vielen Jahren die Investitionen für Schulbauten in Bayern aus.

Forderungen von GEW und DGB:

  • -  Erfassung des gesamten Investitionsrückstands im Schulbereich in Hessen durch die Landesregierung.

  • -  Beseitigung des ermittelten Investitionsstaus innerhalb von zehn Jahren. Zentral dafür ist eine ausreichende Ausstattung der Kommunen mit finanziellen Mitteln.

  • -  Schulen müssen pädagogisch zeitgemäß ausgestattet sein: sie müssen dem Ganztag gerecht werden, das Lernen in Kleingruppen ermöglichen, differenzierte Lernformen zulassen und vieles mehr.

Pressemitteilung:

Frankfurt, 24.08.2020

Die GEW Hessen hat heute zusammen mit dem DGB Hessen-Thüringen in Frankfurt aktualisierte Vergleichszahlen zu den Investitionen und den Unterhaltungsausgaben im Bereich der Schulgebäude in Hessen vorgelegt.

Dazu sagte die GEW-Vorsitzende Maike Wiedwald: „Wir haben unseren Vergleich aus dem vergangenen Jahr fortgeschrieben, der bis auf drei Ausnahmen alle Land- kreise und kreisfreien Städte in Hessen enthält. Für den Zeitraum 1992 bis 2018 besteht eine sehr große Streuung. Die Spannweite liegt bei 267 Euro pro Schüler bzw. Schülerin in der Stadt Kassel und einem Wert von 1.444 Euro im Hochtaunus- kreis. Insgesamt haben sich die Investitionen im Schulbereich vielerorts zuletzt be- lebt, zum Beispiel in den Landkreisen Gießen und Groß-Gerau sowie in Frankfurt. Insgesamt ist in Hessen ein positiver Trend auszumachen, wenn auch nicht in allen Landkreisen und kreisfreien Städten.“

Mit Interesse habe man festgestellt, so Wiedwald, dass zwischen der Höhe der In- vestitions- und Unterhaltungsausgaben und der Einkommensverteilung ein Zusam- menhang besteht: „Wir haben dabei die Einkünfte der Steuerstatistik zugrunde ge- legt. Danach sind die Investitions- und Unterhaltungsausgaben in der Tendenz höher ausgefallen, je mehr einkommensstarke Steuerpflichtige in einem Landkreis bzw. einer Stadt leben. Und je höher der Anteil der Steuerpflichtigen mit geringen Einkommen ist, desto niedriger sind in der langen Frist die Ausgaben für Neubau und Schulunterhaltung. Das ist natürlich kein schöner Befund, den wir ehrlich ge- sagt nicht erwartet hatten. Wir fordern die Landesregierung auf, endlich den Inves- titionsrückstand im Schulbereich detailliert zu erheben. Die Landesregierung in Thü- ringen hat dies in den Jahren 2016 und 2017 gemacht.

Die hessische Landesregierung fürchtet sich ganz offensichtlich davor, den Tatsa- chen ins Auge zu sehen. Aus unserer Sicht muss der bestehende Investitionsstau im Laufe der nächsten zehn Jahren abgebaut werden. Wir brauchen in Hessen flächen- deckend Schulen, die dem Ganztag gerecht werden, die das Lernen in Kleingruppen ermöglichen, differenzierte Lernformen zulassen und vieles mehr. Was wir als Schul- gebäude nicht brauchen, sind Schulen, die man fast als Ruinen bezeichnen muss.“

Der Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen, Michael Rudolph, pflichtete Maike Wiedwald bei: „Der Investitionsstau im Schulbereich, aber auch in Kitas und Verwaltungsgebäuden macht uns große Sorgen. Zwar hat sich die gesamte kom- munale Investitionstätigkeit belebt, aber der Investitionsstau auf der Ebene der Landkreise, Städte und Gemeinden ist nach wie vor gewaltig – und am größten ist er im Schulbereich. Wie groß die baulichen Mängel an den Schulen sind, ist gerade jetzt im Rahmen der Corona-Krise noch einmal besonders deutlich geworden: Ver- altete und heruntergekommene sanitäre Anlagen, zu wenige Räume für das Lernen in Kleingruppen, fehlende Belüftungsmöglichkeiten, mangelhafte digitale Ausstat- tung, die Liste ließe sich lange fortführen. Die regional unterschiedliche Qualität der Schulgebäude in Hessen wirft aus meiner Sicht die Frage nach der Einheitlich- keit der Lebensverhältnisse auf. Das gilt übrigens auch im Bundesländervergleich: Hier läuft die Entwicklung auseinander, vor allem in Bayern wird seit Jahren viel mehr in die Schulgebäude investiert als in den anderen Bundesländern.“

Vor diesem Hintergrund, so Rudolph abschließend, mache ihm die aktuelle Einnah- meentwicklung der Kommunen im Zuge der Corona-Krise große Sorgen. In der Ver- gangenheit hätten Einnahmeeinbrüche immer zu rückläufigen Investitionsausgaben geführt. Dies müsse durch Bund und Land unbedingt verhindert werden – die Bele- bung im Bereich der Schulbauinvestitionen müsse unbedingt verstetigt werden.

Für Rückfragen steht Ihnen Kai Eicker-Wolf unter 0151-14275261 zur Verfügung.

]]>
Aktuell
news-367 Wed, 26 Aug 2020 20:42:04 +0200 Antikriegstag https://www.gew-suedhessen.de/home/details/367-antikriegstag/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2d17cc9d856cc9bedf86cc09db5289b8 01. September in Darmstadt Aktuell news-366 Wed, 26 Aug 2020 13:50:26 +0200 Digitalisierung im Schnelldurchgriff https://www.gew-suedhessen.de/home/details/366-digitalisierung-im-schnelldurchgriff/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0e4391bc9d905716cc8950ff0d7169d4 vom Segen der Pandemie Dürfen Lehrkräfte im Unterricht abgefilmt werden?

Dürfen Lehrkräfte im Unterricht abgefilmt werden?

Dürfen Schulleiter*innen anordnen, dass Lehrkräfte im Unterricht abgefilmt werden?

Gibt es die Möglichkeit diesem Ansinnen zu widersprechen?

Welche Möglichkeiten haben die Personalräte?

Die GEW wird einen Fachanwalt für IT und Datenschutz mit der Klärung der oben genannten Fragen beauftragen. Eine Klärung der Reichweite des Direktionsrecht erfolgt ebenso.

Kollegen*innen, die mit der Anordnung ihrer Schulleitung in dieser Angelegenheit nicht einverstanden sind, wenden sich bitte an info@gew-suedhessen.de.

 

Sich endlich mal über alles hinwegsetzen zu können; endlich mal durchgreifen, Pädagogik und Recht hintanstellen können - für all das ist Krise gut.

Für unsere Dienstvorgesetzten war die zentrale Frage in der unterrichtsfreien Zeit, wie Schule unter Pandemiebedingungen gestaltbar ist. Nun sind sechs Wochen ins Land gegangen und die Antwort lautet: Normalbetrieb! Alle kommen in die Schule, alle beachten die AHA Formel: Abstand wahren, auf Hygiene achten und – da wo es eng wird – eine Alltagsmaske tragen und schon ist gut. Gut ist natürlich nichts: In den Klassen fehlt der Abstand, der Schulgemeinde fehlen die Masken und Abstand ist nicht immer möglich. In der Diktion des Ministeriums ist aber dennoch alles gut.

Der schreienden Normalität auf der einen Seite steht die Krisenannahme für alles Digitale gegenüber.

Krise war eigentlich gestern. Den Höhe- und Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung haben wir insofern hinter uns, als alles, was zu regeln war, bekannt gewesen ist. Dass Lehrkräfte und Schüler*innen einer Corona-Risikogruppe angehören können, sollte bekannt gewesen sein. Dass Infektionszahlen sich wieder erhöhen können, ist seit dem „Abklingen“ der sogenannten ersten Welle ein Dauerbrennerthema.

Einen Plan B für das Anwachsen der Infektionszahlen gibt es nicht – hier gilt das Vogel-Strauß-Prinzip wahlweise wird verwiesen auf die KMK, die Gesundheitsämter, manchmal auf das RKI.

Im Krisenmodus durchdigitalisiert
Einen Plan A für die Digitalisierung gibt es. Dieser ist nachzulesen unter https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/umgang-mit-corona-schulen/fuer-schulleitungen/schreiben-schulleitungen/einsatz-digitaler-werkzeuge-im-schulalltag.

Auch hier ist eine Kurzzusammenfassung der Vorgaben des HKM möglich:
In der Krise ist alles, was technisch möglich ist, erlaubt. Angeordnet wird über die Schulleitung. Der abhängig Beschäftigte hat zu folgen.

Die Vorgaben gipfeln darin, dass das HKM glaubt, über Schulleiter*innen Kolleg*innen vorgeben zu können, dass sich diese in ihrer unterrichtlichen Interaktion abfilmen lassen müssen und dieser Livestream ohne jeden kontrollierenden Blick in Echtzeit über das www den Schüler*innen ein Hineinschauen in den Unterricht ermöglicht.   

Abgeräumt soll damit sein:

  1. Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, das Recht am eigenen Bild, gesprochenem Worte – kurz alle grundgesetzlich verbrieften Persönlichkeitsrechte
  2. Eingriff in die Pädagogische Freiheit der Lehrkraft
  3. Jede Form der partizipativen Beteiligung über Schulkonferenzen / Gesamtkonferenzen und/oder Personalräte, die über das ihnen zustehende Recht (Hessisches Schulgesetze §§ 129, 133, Hessisches Personalvertretungsgesetz §§62,68,74) zu beteiligen wären.
  4. Aktuelle Urteile zur Wahrung der Grundrechte bei Datenverarbeitung in den USA, die am Beispiel des Privacy Shield vom Europäischen Gerichtshof im Vergleich zu Europa derart massiv in Frage gestellt wurden, dass diese Grundlage von heute auf morgen für nichtig erklärt wurde.
  5. Die Rechtsnormen des Datenschutzgrundverordnung, die dazu dienen sollen, dass die Verantwortlichen zumindest mal kurz innehalten und für sich selber aber auch für die Öffentlichkeit transparent machen, wie sie ins Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung eingreifen und welche Abwägungen und Schutzmaßnahmen sie dabei getroffen haben:

    • Von Schüler*innen werden Einwilligungen eingefordert, die aufgrund des erkennbaren Ungleichgewichts gegenüber einer staatlichen Einrichtung per se nicht als freiwillig erachtet werden können (DSGVO-Erwägungsgrund 43).
    • Auf Datenschutz-Folgeabschätzungen (DSFA – gemäß DSGVO  Artikel 35) wird gleich ganz verzichtet, obwohl wir es wahrscheinlich mit der Verarbeitung besonderer Kategorien von personenbezogenen Daten (Gesichter) zu tun haben, dies im großen Umfang personenbeziehbare Daten von schutzbedürftiger Personen (Kindern) sind, videografische Aufnahmen im privaten Umfeld (Kinderzimmer, Küchen oder Wohnzimmer) stattfinden und auch die Möglichkeit der Überwachung des Verhaltens von Beschäftigten während der Arbeitszeit besteht. (Bereits nur einer dieser Aspekte wäre bei Verarbeitungsvorgängen durch den Staat bereits Grund genug, eine DSFA nachdrücklich in Erwägung zu ziehen.)
    • Dokumentationen im Sinne von Verzeichnissen von Verarbeitungstätigkeiten (DSGVO Artikel 30) werden gar nicht erst erstellt, womit Auskunftsrechte von Betroffenen im Nachgang erschwert werden.
    • Auftragsverarbeitungsverträge (DSGVO Artikel 28), wenn Dritte die Dienste zur Datenverarbeitung anbieten, scheinen ebenfalls keiner Erwähnung wert und sind nach aktueller Wahrnehmung an vielen Schulen noch Seltenheiten, wenn von heute auf morgen (sogar außer-europäische) Dienste angeschaltet werden.

Wie ist sowas möglich?

  1. Durch die Behauptung der Krise / krisenbezogene Übergangsregelung.
  2. Durch die Überdehnung des Direktionsrechts.
  3. Durch die Konstruktion einer behaupteten Rechtsgrundlage für abgefilmten, digitalen Unterricht. 
  4. Durch das akzeptierende Stillhalten des hessischen Datenschutzbeauftragten.
  5. Durch die Übergehung der Normenhierarchie. Erlass schlägt Gesetz, Presseerklärung schlägt Verordnung etc.. Grundrechte stehen so gesehen, über allem anderen.
  6. Durch die Behauptung, dass der Bildungs- und Erziehungsauftrag nicht anders als digital erfüllt werden könne.
  7. In der Hoffnung, dass alle stillhalten und Eltern in ihrer Not und in Ermangelung ausgearbeiteter Alternativen einwilligen.
  8. Das strafrechtliche Bedrohen von Aufzeichnen, Filmen oder Mitschneiden (mit munterem Verbreiten über WhatsApp & Co) in dem klaren Wissen, deren Verfolgung und Ahndung realiter niemals durchsetzen zu können.

Bisher noch nicht verpflichtend geregelt:

  1. Ist die Zwangsverpflichtung der Lehrkräfte, ihre eigenen Geräte zu Verfügung stellen zu müssen.
  2. Die Bestimmung des Zeitpunktes, wann im Unterricht gefilmt werden muss.
  3. Die Anweisung an die Schulleitungen digitalen Unterricht anweisen zu müssen.
  4. Die Absprache des Rechts, Eltern über die Risiken dieses digitalen Ansatzes (Technikfolgeabschätzung) aufklären zu dürfen (siehe hierzu "Datenverarbeitung an der Schule: Nutzen Sie Ihre Rechte!" von Digitalcourage e.V.).
  5. Den Eltern das Recht abzusprechen, ihre Zustimmung zum digitalen Unterricht jederzeit zurückziehen zu können.
  6. Die Untersagung der Möglichkeit Risikoschüler*innen auch anders – als durch Sequenzen des Abfilmens des eigenen Unterrichtes – am unterrichtlichen Geschehen teilnehmen zu lassen.

Beachtet werden sollte auch:

  1. Die pädagogischen Folgen dieses digitalen Ansatzes. Jede Lehrkraft weiß, dass die Übertragung von Ton und Bild nicht die persönliche Interaktion ersetzt.
  2. Sich das HKM auch hier zum Billigtarif aus seiner Verantwortung, Bildung zu garantieren herausstehlen will. Ganz nebenbei, durch Abfilmen, soll dem Bildungsauftrag ohne Aufwendung zusätzlicher Ressourcen Rechnung getragen werden.
  3. Eltern soll suggeriert werden, dass ihre Kinder am Unterricht beteiligt werden. Dies kurze Reinschauen, fokussiert auf das Gesicht und die Worte der Lehrkraft, wird keinen Lernerfolg mit sich bringen.

Geboten werden müsste:

  1. Lehrkräfte müssten – unter Gewährung von Pflichtstunden – individuell auf die Bedürfnisse und den Lernstand von Schüler*innen, die zu einer Risikogruppe gehören, eingehen. Dazu müssen Ressourcen bereitgestellt werden.
  2. Eltern, die die Daten ihrer Kinder nicht preisgeben, sollten eine echte Alternative angeboten bekommen.

Was bleiben wird:

  1. Gegenfalls die Erkenntnis, was Krise alles zu bieten hat, wenn sich keiner wehrt.
  2. Eine Menge ungeschützter und gegebenenfalls frei durch das Netz flotierende Daten.
  3. Eine groß angelegte Feldstudie, die mit Hilfe von Lehrkräften unter Beweis stellt, dass diese selbst überflüssig sind. Warum nicht Unterricht für alle von Wenigen digital und direkt ins Kinderzimmer. Dann können wir die Debatte um marode Schulen auch endlich hinter uns lassen.

Fazit:  Der Anspruch, keinen zurückzulassen und Bildung zu gewähren, wird mal wieder zum Nulltarif versucht. Die Folgekosten: Unstimmigkeiten zwischen Schulleitung und Lehrkraft, Datenfreigabe von Kolleg*innen und Schüler*innen, ein staatliches Handeln, das die Vorgaben seiner eigenen Gesetze alles andere als mustergültig anwendet.

]]>
Aktuell
news-365 Mon, 22 Jun 2020 11:54:18 +0200 Wir sind keine Versuchskaninchen https://www.gew-suedhessen.de/home/details/365-wir-sind-keine-versuchskaninchen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=44c727f8d471c8f8bc77a292791fb1fe Grundschullehrerinnen und -lehrer demonstrieren in Offenbach An der Kundgebung der Fachgruppe Grundschule der GEW Offenbach beteiligten sich am Mittwoch, 17. Juni 2020, rund 200 Kolleginnen und Kollegen. Mit vielen bunten Hasenohren machten sie deutlich, dass sie sich zu Versuchkaninchen herabgesetzt fühlen. 

Edeltraut Trinowitz eröffnete die Kundgebung: „Wir können die Entscheidung des Kultusministers und der Landesregierung  zum vollständigen Unterrichtsbetrieb überhaupt nicht nachvollziehen und sind darüber sehr aufgebracht." Sie machte deutlich, dass die Grundschullehrkräfte in Offenbach keine unkontrollierten Öffnungen der Grundschulen wollen! Birte Krenz brachte die Solidarität des Gesamtpersonalrats Offenbach zum Ausdruck. Auch sie forderte Lorz auf, die Entscheidung rückgängig zu machen. 

Für die GEW Hessen verdeutlichte Maike Wiedwald, dass „Seife allein nicht genug ist und es jetzt darum geht die Schulgebäude in Offenbach - wie auch anderswo - zu sanieren und in einen vernünftigen hygienischen Zustand zu versetzen.“ Es gehe jetzt auch darum, dass es aufhöre, dass man am Freitag Aus der Presse  erfahre, was die Schulen am Montag umsetzen sollen. „Es muss endlich einen demokratischen Diskussions- und Entscheidungsprozess geben“, forderte Maike Wiedwald.

Sehr viel Applaus erhielt Maike Wiedwald für ihre Bemerkung, die Klassenobergrenze bei 15 Schülerinnen und Schülern zu belassen: "Das wäre eine gute Lehre, die man aus der momentanen Situation ziehen könne.“ Sie forderte den Kultusminster auf, die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen Wert zu schätzen und endlich sowohl die Pflichtstunden zu reduzieren wie auch die Ungleichbehandlung in der Besoldung zu beenden: A 13 für alle Grundschullehrkräfte. 

Dieser Forderung schloss sich Chris Degen, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, an. Er unterstützte die Forderungen der Kolleginnen und Kollegen und brachte seine Solidarität zum Ausdruck.

Insgesamt war dies eine sehr gelungene Aktion der Frachgruppe Grundschule der GEW Offenbach. Am Freitag wird es weitere Aktionen in Kassel und Frankfurt geben. 

]]>
Aktuell
news-364 Mon, 22 Jun 2020 11:45:46 +0200 Bericht in der Frankfurter Rundschau von der Kundgebung der Grundschullehrerinnen und -lehrer https://www.gew-suedhessen.de/home/details/364-bericht-in-der-frankfurter-rundschau-von-der-kundgebung-der-grundschullehrerinnen-und-lehrer/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8a4c7dacfd1404aced62b1907e13b381 „Schulöffnung in Hessen für alle ist unverantwortlich“ Link zum Artikel in der Frankfurter Rundschau zur Kundgebung am 17.06.2020 in Offenbach

]]>
Aktuell
news-363 Mon, 22 Jun 2020 11:42:17 +0200 Bericht in der Offenbach Post von der Kundgebung der Grundschullehrerinnen und -lehrer https://www.gew-suedhessen.de/home/details/363-bericht-in-der-offenbach-post-von-der-kundgebung-der-grundschullehrerinnen-und-lehrer/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b5b5e6b5110091aecbfc77f58142b143 Etwa 200 Lehrer, Eltern und Schüler protestieren gegen geplante Grundschulöffnung Link zum Artikel in der Offenbach Post zur Kundgebung am 17.06.2020 in Offenbach

]]>
Aktuell
news-362 Mon, 15 Jun 2020 09:38:44 +0200 Was haben die Lehrer*innen eigentlich geleistet? https://www.gew-suedhessen.de/home/details/362-was-haben-die-lehrer-innen-eigentlich-geleistet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4d4e88213673c40654e8fd2b55bada1d während der Corona-Krise Link zu Youtube: https://youtu.be/_fXLqM7CF1I 

 

]]>
Aktuell
news-361 Mon, 15 Jun 2020 09:23:09 +0200 Aufruf zur Kundgebung https://www.gew-suedhessen.de/home/details/361-aufruf-zur-kundgebung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2c51135a6b96050a7313933a2afdc26a der Grundschullehrerinnen der Fachgruppe Grundschule der GEW AUFRUF

zur Kundgebung der Grundschullehrerinnen der Fachgruppe Grundschule der GEW

Warum: Keine unkontrollierten Öffnungen der Grundschulen!

„Wir stehen als Versuchskaninchen nicht zur Verfügung!“

Wann: Am Mittwoch, den 17.6.2020 um 16.00 Uhr

Wo: am Rathaus Offenbach, Berliner Str.

Wir freuen uns euch am Mittwoch zahlreich begrüßen zu können, um unser Entsetzen über Pläne des Kultusministeriums eindrucksvoll öffentlich zum Ausdruck zu bringen. Wir freuen uns auch über die Unterstützung von Kolleginnen und Kolle- gen der weiterführenden Schulen.

Fachgruppe Grundschule der GEW
Edeltraud Trinowitz Kirsten Schultheis Schauer Martina Billy

]]>
Aktuell
news-360 Mon, 15 Jun 2020 09:05:48 +0200 4. Rundschreiben https://www.gew-suedhessen.de/home/details/360-4-rundschreiben/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7acb1ad9e6688bafcfd82e33d8b8f494 vom 14.06.2020 Liebe GEW-Kolleginnen und Kollegen im Bezirksverband Südhessen,

mit diesem Rundbrief schicken wir Euch unsere Stellungnahme zur Wiederaufnahme des Regelunterrichts an Grundschulen und den Grundstufen der Förderschulen für die Zeit vom 22. Juni bis 3. Juli:

Herr Kultusminister, nehmen Sie Abstand von dieser Maßnahme!

In den Eckpunkten des Konjunkturpakets, das der Koalitionsausschuss der Bundesregierung am 3. Juni 2020 veröffentlicht hat, steht unter Nr. 53 "Die Corona-Pandemie endet, wenn ein Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung steht.“ Das bedeutet, dass Maßnahmen gegen die Pandemie aus Sicht der Bundesregierung noch lange weiter andauern werden. Was Kinder betrifft, gibt die Charité, von der sich unsere Regierung beraten lässt, keine Entwarnung:  In seiner Studie "An analysis of SARS-CoV-2 viral load by patient age" kommt Prof. Drosten zu dem Schluss, dass Kinder nicht weniger ansteckend sein könnten als Erwachsene.

Andere Studien kommen zum gegenteiligen Ergebnis. Der Spiegel berichtet von einer Studie aus den Niederlanden, die feststellt: "Nur bei elf der mehr als 700 identifizierten Fälle wurde das Virus von einem Kind oder jungen Erwachsenen (die Skala reichte bis zum Alter von 19 Jahren) weitergegeben. Fünf der elf Personen ... waren mindestens 17 Jahre alt." Mit einer Studie aus Baden-Württemberg, die ebenfalls zu entwarnenden Ergebnissen kommt, begründet der Kultusminister die von ihm im Alleingang verordnete Schulöffnung.

Als medizinische Laien wollen wir uns nicht anmaßen zu entscheiden, welche Studien eher valide sind. Als Pädagog*innen wissen wir jedoch, dass widersprüchliche Ergebnisse verunsichern, ganz besonders, wenn starke Gefühle von Bedrohung im Spiel sind.

Nach monatelangen eindringlichen Warnungen, verstörenden, Angst auslösenden Bildern und bisher ungekannten dramatischen Maßnahmen ist ein plötzliches Umschwenken nicht gut zu vermitteln.  Als Personalräte wissen wir um die Bedeutung von Mitbestimmung. Wenn ohne jede Mitwirkung der Betroffenen ein neuer Kurs von oben verordnet wird, ist dies mit Vertrauensverlust verbunden. Partizipation ist nicht nur aus ethischen Gründen zu befürworten, sie führt auch zu
gemeinsamen Ergebnissen und mehr Akzeptanz. Prof. Lorz hat hier auf ganzer Linie versagt.

Mit diesem Rundbrief wollen wir auf Protestschreiben und Aktionen der GEW aufmerksam machen.  Wir wehren uns gegen falsche und verantwortungslose Entscheidungen - wir sind weder Spielball, noch Versuchsobjekt. Partizipation tut Not!

Die GEW Südhessen unterstreicht die Forderung der GEW Hessen, die die Rückkehr zum Regelbetrieb ablehnt, und schließt sich den Ausführungen der Vorsitzenden in ihrem Rundbrief an die Grundschullehrkräfte an, die feststellen:  "Noch am 7. Mai 2020 gab es den Erlass des Kultusministeriums, der ankündigte, die getroffenen Regelungen sollten bis zu den Sommerferien gelten! Und jetzt soll von einem Tag auf den anderen alles wieder anders sein?  Für uns sieht Verlässlichkeit anders aus! ... Für einen demokratischen Planungsprozess, an dem alle beteiligt werden – also Politik und Interessensvertretungen der Eltern, der Schülerinnen und Schüler, Gewerkschaften und selbstverständlich Virologinnen und Virologen setzen wir uns als GEW Hessen ein. Es muss endlich aufhören, dass alle die Infos des  Kultusministers zuerst aus der Presse erfahren."

Mehr als richtig ist, was in der in der Presseerklärung der GEW Groß-Gerau und der Fachgruppe Grundschule vom 10.6.2020 zu lesen ist: "Die GEW erinnert daran, dass die ersten, zweiten und dritten Klassen gerade einmal seit dem 2. Juni überhaupt wieder in der Schule sind und somit erst seit einigen Tagen an die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln herangeführt werden. Das verlangt von den Lehrkräften großes Einfühlungsvermögen und Hartnäckigkeit. Und jetzt sollen sie von einem Tag auf den anderen in der Schule, in Gruppen von bis zu 25 Kindern, die bis zu 5 Stunden in engen, schlecht lüftbaren Räumen sitzen, nicht mehr gelten? ...  'In den Wind geschossen' sei auch der enorme Arbeitsaufwand der Schulleitungen und Kollegien, um mit Unterstützung der Schulträger die Räume für kleinere Gruppen herzurichten, Stundenpläne, Aufsichtspläne und Raumpläne nach immer wieder neuen Vorgaben herzurichten, die Eltern zu informieren und um ihr Verständnis für die pandemiebedingten Einschränkungen zu werben. ...
Das Vertrauen in den hessischen Kultusminister und seine Verlässlichkeit sei einmal mehr massiv 'zutiefst erschüttert', denn er habe in dem Erlass vom 7. Mai zur Öffnung der Grundschulen ausdrücklich geschrieben, dass alle Regelungen einschließlich der Vorgaben zu Gruppengrößen und Abstandsregeln 'zunächst bis zu den Sommerferien Bestand haben'. Auch seine Zusage, zukünftig die Eltern und die Lehrkräfte rechtzeitig zu informieren und einzubeziehen, sei einmal mehr 'keinen Fetzen Papier wert' “.

Mit Bildung hat das Ganze nichts zu tun. Kein Grundschulkind ist nach den 10 Tagen Schule schlauer als vorher. Nach den Sommerferien werden die Lerninhalte vergessen sein. Was alleine bleiben wird, ist der Eindruck der Beliebigkeit. Mal Abstand, mal nicht; mal gefährlich, mal vertretbar; mal Schulpflicht, mal nicht ...

Bleiben wird das Wissen, dass sich der Kultusminister kopflos in ein neues Wagnis gestürzt hat, um dem Betreuungsanspruch von Eltern zu entsprechen. Dass dieser nicht einheitlich ist, sieht mensch an der Aussetzung der Schulpflicht für Kinder von Eltern, die ihre Kinder noch nicht in die Schule schicken wollen. Selbst der Herr Minister wollte diese Eltern nicht auf den Plan rufen.

Mit den Lehrer*innen hingegen nimmt er es gern auf. Das sind Staatsdiener, die sich Anweisungen fügen müssen. Was für ein Verständnis des gemeinsamen Miteinanders in Schule und Bildung.

Bessere Lösung hätte es sicherlich gegeben. Wer aber entscheidet, ohne mit den Akteuren im Gespräch zu sein, entscheidet falsch. Sie, Herr Minister, haben falsch entschieden!

Einen Tipp noch am Rande: Veröffentlichen Sie, werter Herr Kultusminister, Ihre Erlasse und Verordnung doch ausschließlich als Online-Dokument just-in-time. Dieses Format erlaubt die täglichen Änderungen Ihrer behördlichen Anweisung ohne die Verschwendung von Papier. Das rein digitale Format entspricht der Haltbarkeit der Überlegungen des HKM deutlich besser.

Was tun?
Die GEW Südhessen unterstützt alle Kolleg*innen in ihrem Protest. Diskutieren Sie, schreiben Sie, machen Sie ihre Bedenken über die Personalräte der Schulen öffentlich, remonstrieren Sie, setzen Sie in der Schule nur um, was verantwortbar ist. Lassen Sie uns, den Staatlichen Schulämtern und der GEW ihre Schreiben zukommen!

Örtliche Personalräte weisen wir auf das Mitbestimmungsrecht des § 74 Absatz 1 Nr. 6 HPVG hin (Mitbestimmung bei „Maßnahmen zur Verhütung von … sonstigen Gesundheitsschädigungen“). Fordern Sie bei der Umsetzung beteiligt zu werden, um im Interesse der Kolleg*innen Gesundheitsgefährdungen soweit als möglich zu minimieren und Unverantwortliches zu verhindern.
 
Der Vorsitz der GEW Südhessen unterstützt die Kundgebung der GEW-Kolleg*innen in Offenbach
 
Die Fachgruppe Grundschule der Offenbacher GEW-Kreisverbände ruft am 17.6. um 16:00 vor dem Offenbacher Rathaus, Berliner Str. 100, zu einer Kundgebung unter dem Motto: "Keine unkontrollierten Öffnungen der Grundschulen! Wir stehen als Versuchskaninchen nicht zur Verfügung!" auf. Im Aufruf heißt es: "Wir freuen uns euch am Mittwoch zahlreich begrüßen zu können, um unser Entsetzen über Pläne des Kultusministeriums eindrucksvoll öffentlich zum Ausdruck zu bringen. Wir freuen uns auch über die Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen der weiterführenden Schulen. - Fachgruppe Grundschule der GEW, Edeltraud Trinowitz, Kirsten Schultheis Schauer, Martina Billy"
Wir unterstützen diesen Aufruf!

Herzliche Grüße und alles Gute!
Christine Dietz, Michael Köditz, Dr. Manon Tuckfeld
Vorsitzendenteam des Bezirksverbands der GEW Südhessen

]]>
Aktuell